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Super-Aids-Opfer hatte Sex mit 100 Männern

Der New Yorker, welcher Mitte Februar an einem neuen, aggressiven Aids-Virus-Stamm gestorben ist, hatte mit über hundert Männern ungeschützen Sex, so Dr. David Ho vom Aaron Diamond AIDS Research Center in Manhattan. Die Angst vor einer grossen Epidemie erhält dadurch neue Nahrung.

Dieser in New York erstmals diagnostizierte Stamm von «Super-Aidsviren» führe zur vollen Ausbildung der tödlichen Immunschwäche-Krankheit innerhalb von nur acht Wochen, während «normale» HI-Viren bis zu zehn Jahre bräuchten, um Aids vollständig zu entwickeln.

Der neue HIV-Stamm habe sich als nahezu völlig resistent gegen bislang erprobte Medikamente zur Eindämmung von Aids erwiesen. Die Situation sei besonders Besorgnis erregend, weil der betreffende Mann Kontakt mit hunderten anderer Homosexueller gehabt habe. Die Identität des 40-Jährige wird von den Behörden geheim gehalten.

Dr. Ho meinte zu nydailynews.com, dass man noch nicht wissen könne, ob es ein Einzelfall sei, oder ob es andere gäbe. Wahrscheinlich wäre es aber, hat das Opfer vor dem Krankheitsausbruch wilde Orgien gefeiert. Und noch nicht alle seine Sexualpartner hätten für einen Test ausfindig gemacht werden können.

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