«Fall Sion»: Super-League-Vereine wenden sich an den CAS
Aktualisiert

«Fall Sion»Super-League-Vereine wenden sich an den CAS

Weiteres Ungemach für den FC Sion: Lausanne, Thun und Luzern wenden sich an den Internationalen Sportgerichtshof. Die ASL-Klubs wehren sich gegen einen Entscheid der Swiss Football League.

Muss Christian Constantin bald wieder vor dem CAS antraben?

Muss Christian Constantin bald wieder vor dem CAS antraben?

Lausanne, Thun und Luzern wenden sich im «Fall Sion» an den Internationalen Sportgerichtshof (CAS). Die Klubs zeigen sich mit dem Entscheid der Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) vom 8. Dezember nicht einverstanden, wonach der FC Sion die Punkte aus den jeweiligen Direktbegegnungen in der Axpo Super League behalten darf.

«Wir sind an dem Punkt angelangt, wo wir unseren Appell deponieren», sagte Lausannes Präsident Jean-François Collet gegenüber «Le Matin». Auch Thuns Präsident Markus Stähli hatte in den letzten Tagen angekündigt, dass die Vereine nicht zuletzt aus Kostengründen vereint gegen den Entscheid der SFL vorgehen werden. In der nächsten Woche soll das CAS nun angerufen werden.

Die drei Klubs hatten ebenso wie der FC Basel, der sich zum weiteren Vorgehen noch nicht geäussert hat, gegen die Wertungen der Begegnungen mit dem FC Sion Protest eingelegt, weil die Walliser mit sechs mittlerweile nicht mehr spielberechtigten Neuzugängen angetreten waren. Die Disziplinarkommission der SFL lehnte die Einsprachen der Vereine mit der Begründung ab, die superprovisorischen und provisorischen Massnahmen des Bezirksgerichts Martigny blieben gültig, auch wenn sich diese im Nachhinein als ungerechtfertigt erwiesen hätten. (si)

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