Swiss Indoors: Super Monday mit Caballé und Co

Aktualisiert

Swiss IndoorsSuper Monday mit Caballé und Co

Der Tenniszirkus jongliert in der St.-Jakobshalle: Beim Super Monday gaben sich die Stars die Klinke in die Hand - mittendrin Lokalmatador Roger Federer.

von
Anna Luethi

Robert Federer tigerte gestern Nachmittag unruhig über den Parkplatz. In drei Stunden würde sein Sohn auf dem Centre-Court aufschlagen und schon jetzt strömten die Tennis-Fans in die Halle. «Schön, dass alle ihn sehen wollen», sagte Papa ­Federer und tigerte weiterhin herum.

Für die Swiss Indoors hat sich die St.-Jakobshalle massiv verwandelt: Die Cüpligesellschaft plauderte an goldenen Tischchen, Besucher liessen sich vor riesigen Federer-Plakaten fotografieren. Regierungspräsident Guy Morin ist am Super Monday ebenso anwesend wie Tennis-Experte Heinz Günthardt und Turnier­direktor Roger Brennwald schüttelte persönlich die Hände der Besucher. «Roger Federer als Lokalmatador hier zu haben, ist ein absoluter Glücksfall für uns», so Brennwald. Der Auftakt des Hauptturniers war gestern ausverkauft, insgesamt werden 70 000 Zuschauer erwartet. 900 Personen waren im Vorfeld mit der Organisation des grössten Schweizer Sportanlasses beschäftigt.

Kurz vor 18 Uhr liefen endlich die beiden Weltstars auf dem Centre-Court ein: Sopranistin Monserrat Caballé und Roger Federer. Caballé betörte mit sechs Stücken, Roger Federer mit Ballzauber – «Super Monday» halt.

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