Aktualisiert 02.09.2005 11:42

Superdome ist die Hölle

«Hier laufen bewaffnete junge Burschen herum und vergewaltigen Mädchen.» Die Situation im Superdome eskaliere, Leichen würden einfach in eine Ecke geschoben, berichten Augenzeugen.

Inzwischen stösst auch der Astrodome in Houston (Texas) an die Grenzen seiner Kapazitäten. Wie der US-Nachrichtensender CNN am Freitag unter Berufung auf Behördensprecher berichtete, seien bereits erschöpfte Flüchtlinge aus dem gut 500 Kilometer entfernten, überfluteten New Orleans am späten Donnerstagabend (Ortszeit) aus Sicherheitsgründen abgewiesen worden.

Nun bereitet sich die Stadt San Antonio (Texas), etwa 800 Kilometer von New Orleans entfernt, auf zehntausende Flüchtlinge vor. Die Hurrikan-Überlebenden werden unter anderem mit Bussen aus New Orleans herausgebracht. US-Präsident George W. Bush wird an diesem Freitagnachmittag (MESZ) im Katastrophengebiet erwartet.

Ein Augenzeuge berichtete dem Nachrichtensender CNN von Vergewaltigungen im Superdome in New Orleans, wo noch immer zahlreiche Flüchtlinge bei katastrophalen sanitären Verhältnissen ausharren.

(sda)

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