Tipps per Mausklick: Supermann erweist online Liebesdienste
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Tipps per MausklickSupermann erweist online Liebesdienste

Männer, die sich mit Liebesdingen schwer tun, kriegen nun Hilfe: Die Website Supermann.ch hilft ihnen, ihre Frauen glücklich zu machen

von
Mira Weingartner

Pünktlich zum Valentinstag gibts Hoffnung für den Mann: Die neu lancierte Webseite der Bernerin Eva Lüthi verschickt allen registrierten Männern monatliche Newsletter für eine glückliche Beziehung. Darin stehen Ideen für kleine Aufmerksamkeiten und Geschenkvorschläge. Supermann erinnert ebenfalls an den Geburtstag der Liebsten und den Jahrestag des Kennenlernens. «Wir verschicken auch Ideen für Liebesbriefe oder Anregungen zu Komplimenten», so Lüthi.

Damit die Vorschläge und Liebesschwüre ins Schwarze treffen, muss der Newsletter-Abonnement im Voraus einen Test ausfüllen. Mit Fragen über Kleidungsstil, Werte oder Temperament der Angetrauten werden die Damen in vier Kategorien eingeteilt: romantisch, abenteuerlich, kreativ und pragmatisch. Denn: Je besser das Geschenk auf die Beschenkte zugeschnitten sei, desto mehr fühle sie sich verstanden und geliebt.

Mann will keinen Stress

«Die Vorstellung einer guten Beziehung ist für Frau und Mann unterschiedlich», sagt Eva Lüthi. Eine wissenschaftlichen Studie des «Journal of Marriage and Family», auf die sich der Web-Liebesdienst beruft, besagt: Während sich der Mann eine schöne Beziehung so stressfrei wie möglich vorstellt, wünschen sich die Damen ab und an eine kleine Aufmerksamkeit.

«Viele Männer geben ehrlich zu, mit Geschenken und Aufmerksamkeiten überfordert zu sein», weiss die Startup-Unternehmerin. Auch fehle ihnen oft der Ehrgeiz, diesen Mangel selbst zu beheben. Mit dem Webdienst nimmt ihnen Lüthi eine grosse Last ab: Gefällt dem Abonnent nämlich eine Idee für seine Liebste, kann er das Überraschungs-Kit per Mausklick fix fertig nach Hause liefern lassen. «Die gesamte Diensleistung ist äusserst vertraulich. Das Paket wird inkognito und unauffällig an den Mann ausgeliefert», so die Unternehmerin.

Lüthi, die bereits mit Pink Box einen Schweizer Start-Up-Hit gelandet hat, rechnet mit mehreren tausend Kunden. Beim Vorschläge sammeln holt sie sich auch die Meinung ihres Partners ein. Lüthi: «Damit die Männer nicht all zu verweichlicht rüberkommen.»

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