Supernannys für den Kanton Zug
Aktualisiert

Supernannys für den Kanton Zug

Ab heute gibt es ausschliesslich für den Kanton Zug zwei Supernannys.

«Die Anstellung der zwei Familienarbeiterinnen wird durch eine private Stiftung ermöglicht», sagt Franziska Beer, Projektleiterin von der Fachstelle Kinderbetreuung Zentralschweiz. Durch die Einsetzung der Zuger Supernannys hofft die Fachstelle entlastet zu werden: Laut Beer sind die sechswöchigen Erziehungstrainings in den anderen fünf Zentralschweizer Kantonen bis zu den Sommerferien ausgebucht. «Dies ist unangenehm, weil so die Krisenintervention nicht mehr sichergestellt werden kann», sagt Beer weiter.

Die Kurse können Eltern in Anspruch nehmen, die aus unterschiedlichen Gründen mit ihren Erziehungsaufgaben überfordert sind. Im letzten Jahr nahmen 15 Familien teil, Tendenz steigend.

dag

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