Luxus-Leben: Superreiche haben es jetzt noch besser
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Luxus-LebenSuperreiche haben es jetzt noch besser

Wer mehr als genug Geld hat, kann sich freuen: Die Lebenshaltungskosten für Superreiche gehen in der Schweiz zurück.

von
laf
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Superreichen geht es gut: Ihre Lebenshaltungskosten sinken um 0,8 Prozent. Doch wofür geben sie ihr Geld aus? Sehen Sie in der Bildergalerie die sieben Typen von Luxuskäufern, welche die Unternehmensberatung Bain & Company identifiziert.

Superreichen geht es gut: Ihre Lebenshaltungskosten sinken um 0,8 Prozent. Doch wofür geben sie ihr Geld aus? Sehen Sie in der Bildergalerie die sieben Typen von Luxuskäufern, welche die Unternehmensberatung Bain & Company identifiziert.

Keystone/Arno Balzarini
Die Neugierigen
Die Neugierigen

Sie sind weiblich, mögen Einstiegsprodukte und hierbei vor allem Schuhe und Kosmetik. Sie freuen sich über erschwingliche Produkte und mischen diese gerne mit teureren Sachen. Sie kaufen impulsiv, beeinflusst von Freunden oder Modetrends.

Keystone/Walter Bieri
Die Überzeugten
Die Überzeugten

Es sind gebildete Trendsetter der Generation X (aktuell 34 bis 48 Jahre alt) und Y (13 bis 33 Jahre). Diese Konsumentengruppe ist hochsensibel für die Unterschiede zwischen den Marken. Sie kaufen häufig am Wohnort ein und lassen sich durch Informationen aus dem Internet und sozialen Medien lenken.

Keystone/AP/Mikhail Metzel

Auch Reiche achten aufs Geld – das ist die Devise des Vermögensverwalters Stonehage. Das Unternehmen arbeitet für sogenannte «Ultra-high-net-worth-Familien», kurz: Superreiche. Und für die untersucht es unter anderem, wie sich ihre Lebenshaltungskosten entwickeln. Das Ergebnis: In der Schweiz wird es günstiger. Der «Swiss Stonehage Affluent Luxury Living Index» fiel in den letzten 12 Monaten um 0,8 Prozent, verglichen mit einem Anstieg von 1,1 Prozent 2013 und 0,8 Prozent 2012. Das ist ein schnellerer Preisverfall als in der Schweizer Wirtschaft insgesamt. Im gleichen Zeitraum betrug die durchschnittliche Inflationsrate minus 0,1 Prozent.

Der etwas andere Warenkorb der Luxusgüter setzt sich zusammen aus insgesamt 50 Produkten – vom Automobil bis zur Zigarre. Diese sind in verschiedene Kategorien unterteilt: «Verbrauchsgüter», «Wohnen und Familie», «Reisen», «Kultur, Unterhaltung und Sport» sowie «Investitionen aus Leidenschaft».

Günstigere Top-Restaurants

Vor allem bei den Verbrauchsgütern ging es bergab – um insgesamt 5,9 Prozent. Der Grund laut Stonehage: Einige Genfer Top-Restaurants haben ihre Preise deutlich gesenkt. Auch guter Wein ist billiger geworden. Die Kategorie «Wohnen und Familie» fiel um zwei Prozent. Hauptgrund dafür ist, dass die Mieten in Zürich und Genf gesunken sind. Weil in den Schweizer Grossstädten Konzertbesuche und Festivals billiger wurden und auch die Fitness-Studio-Mitgliedschaft nicht mehr so viel kostet, sanken auch die Preise in der Kategorie «Kultur, Unterhaltung und Sport».

Teurer wurden Luxus-Reisen, weil die Preise für Zugfahrten und Flüge in der ersten Klasse um fast 15 Prozent angestiegen sind. Weil Hotels in den beliebtesten Metropolen der Superreichen billiger geworden sind, fiel der Preisanstieg insgesamt aber nur gering aus und liegt bei 0,8 Prozent. Die Kategorie «Investitionen aus Leidenschaft» stieg um 0,6 Prozent an, da High-End-Luxuswagen und Parfum etwas teurer wurden. Diesen Anstieg glich aber der Rückgang des globalen Preisindexes für Kunst um 1,3 Prozent aus.

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