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Böse ÜberraschungSuppendose geöffnet, Kondom gefunden

Eine Frau in Brasilien hat in einer Suppenbüchse ein Kondom gefunden. Nun kriegt sie eine saftige Entschädigung.

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Schock: Am Boden der Suppendose klebte ein ausgerolltes Kondom. (Screenshot: O Globo)

Schock: Am Boden der Suppendose klebte ein ausgerolltes Kondom. (Screenshot: O Globo)

Cintia Mayerle aus dem südbrasilianischen Staat Rio Grande do Sul hat einen Kampf gegen einen Groosskonzern geführt – und ihn gewonnen. Die Hausfrau hatte in einer Suppendose ein ausgerolltes Kondom gefunden. Sie klagte den Herrsteller Knorr an. Vor Gericht sagte sie später, «die Erinnerung an diesem Moment» werde sie ihr Leben lang plagen. Denn Mayerle und ihre Familie hatten vor dem grausigen Fund bereits von der Suppe gegessen.

Das Gericht gab Mayerle Recht und sprach ihr eine Entschädigung von 10 000 Reais, umgerechnet 4600 Franken, zu. Der Konzern Unilever, zu dem die Firma Knorr gehört, hatte die Vorwürfe bestritten. Die Anwälte behaupteten, dass ein solcher Unfall gar nicht möglich sei, da die Produktion völlig automatisiert sei. Zudem könne das Opfer nicht so traumatisiert sein, wie es vorgebe. Der Richter sah das anders.

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