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SRF-Unterhaltungschef«Sven Epiney ist in jeder Situation ein Profi»

Christoph Gebel ist der Unterhaltungschef beim SRF. Er nimmt Stellung zur Moderatoren-Nachwuchsfrage und warum Sven Epiney so gut ankommt.

von
Bettina Bendiner
Christoph Gebel, Unterhaltungschef beim SRF, spricht mit 20 Minuten Online über Sven Epiney. (Bild: SRF)

Christoph Gebel, Unterhaltungschef beim SRF, spricht mit 20 Minuten Online über Sven Epiney. (Bild: SRF)

Könnte sich das SRF eine Zusammenarbeit mit Knackeboul bei grösseren Shows vorstellen?

Das ist schon passiert. Letzten Samstag in der Sendung «Viva Volksmusik». Dort hatte Knackeboul einen erfolgreichen Auftritt zusammen mit einer Gesangsgruppe sowie Nicolas Senn, der beim Publikum ausgesprochen gut angekommen ist. Zudem geht der Beginn von Knackebouls Karriere auf die Unterhaltungsabteilung von SRF zurück. Er wurde in den Kindersendungen von Zambo Radio und Fernsehen entdeckt und lanciert.

Wieso ist Sven Epiney ein Garant für gute Fernsehunterhaltung?

Sven Epiney ist in jeder Situation ein Profi durch und durch und gehört zu den beliebtesten Moderatoren bei SRF, wie die Zuschauerreaktionen immer wieder zeigen. Dafür hat er sich jahrelang hart ins Geschäft hineingearbeitet und das notwendige Know-how von der Pike auf gelernt. Dies ist eine zwingende Voraussetzung, um für eine grosse Abendshow in Frage zu kommen – auch für vielversprechende Nachwuchskräfte.

Was macht den ‹Zauber› von Sven Epiney aus?

Seine Freundlichkeit, seine Spontaneität, sein Humor und die erwähnte Professionalität gepaart mit seinem aussergewöhnlichen Talent. Sven fällt auch in den schwierigsten Situationen nicht um.

Wäre eine Art Mentoring-Programm unter Svens Leitung zwecks Nachwuchsausbildung denkbar?

Davon halte ich nichts. Jeder Moderator arbeitet auf seiner Entwicklungsstufe an seinen Fähigkeiten und seinem ganz persönlichen Stil. Dazu bietet SRF die richtigen Scouting- und Ausbildungsinstrumente. Natürlich tauschen sich die Moderatorinnen und Moderatoren aus. Aber ein Mentoring-Programm unter Anleitung eines Kollegen wäre der falsche Ansatz.

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