Ski alpin: Svindal siegt, Küng in den Top 10
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Ski alpinSvindal siegt, Küng in den Top 10

Aksel Lund Svindal holt sich den Sieg im Super-G von Lake Louise. Auch die Schweizer vermögen zu überzeugen. Allen voran Patrick Küng, der den Sprung unter die besten zehn schafft.

Aksel Lund Svindal bleibt eben doch der König von Lake Louise. Nach seinem 4. Platz in der Abfahrt vom Samstag gewinnt der Norweger den Weltcup-Super-G vom Sonntag.

Rekordsieger im Banff National Park war Aksel Lund Svindal schon vor diesem Wochenende. Im letzten Winter hatte er hier sowohl die Abfahrt als auch den Super-G für sich entschieden. Doch die Abfahrt vom Samstag war ihm nicht ganz wunschgemäss geglückt. Er büsste zwar nur 23 Hundertstel auf Sieger Dominik Paris ein, aber es resultierte damit nur Platz 4. Im Super-G aber schlug er zurück. Svindal holte sich in Lake Louise, wo er vor inzwischen acht Jahren ein erstes Mal gewonnen hatte, seinen inzwischen schon sechsten Sieg, den fünften im Super-G. Hermann Maier hatte in Lake Louise viermal gewonnen.

Zwei Ösis auf dem Podest

Flankiert wurde Svindal bei der Siegerehrung von zwei Österreichern. 0,24 Sekunden zurück belegte der 23-jährige Matthias Mayer Platz 2. Zweiter war der Kärntner schon im letzten Winter in Kitzbühel geworden, geschlagen ebenfalls von Svindal. Rang 3 ging an den 32-jährigen Routinier Georg Streitberger.

Der Glarner Patrick Küng, tags zuvor in der Abfahrt nur 15., zeigte den besten Super-G seiner Karriere. Küng, bereits mit der Nummer 2 gestartet, erreichte den 5. Platz, womit er seine persönliche Bestmarke deutlich verbesserte. Bisher waren drei 10. Ränge seine besten Ergebnisse in dieser Disziplin. Zehnter war Küng unter anderem letzten Winter in Lake Louise. Es sollte im Super-G die beste Schweizer Klassierung des gesamten Winters bleiben.

Janka überzeugt beim Comeback

Gut hielt sich aber auch Carlo Janka. Im Vorwinter hatte der Bündner den 15. Platz als bestes Ergebnis im Super-G stehen, nun schaffte er gleich zum Auftakt den 12. Platz. Damit lag er genau eine Position vor dem Berner Oberländer Beat Feuz, der als 13. angenehm überraschte und aufzeigte, dass er nichts von seiner fahrerischen Klasse eingebüsst hat. Die Vorstellung von Feuz gewann umso mehr an Wert, als die Verhältnisse mit dem diffusen Licht für die Rückkehr nach so schwerer Knieverletzung nicht einfach waren. Feuz liess auch noch Didier Défago um einen Rang hinter sich.

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Lake Louise (Ka). Weltcup-Super-G der Männer:

1. Aksel Lund Svindal (No) 1:28,53.

2. Matthias Mayer (Ö) 0,24 zurück.

3. Georg Streitberger (Ö) 0,38.

4. Christof Innerhofer (It) 0,68.0

5.Patrick Küng (Sz) 0,72.

6. Hannes Reichelt (Ö) 0,80.

7. Max Franz (Ö) 0,82.

8. Peter Fill (It), Joachim Puchner (Ö) 0,85.

10. Jan Hudec (Ka) 0,94.

11. Kjetil Jansrud (No) 0,96.

12. Carlo Janka (Sz) 1,26.

13. Beat Feuz (Sz) 1,42.

14. Didier Défago (Sz) 1,43.0

15. Adrien Théaux (Fr) 1,44.

16. Erik Guay (Ka) 1,61.

17. Matteo Marsaglia (It) 1,65.

18. Bode Miller (USA), Ivica Kostelic (Kro) 1,74.

20. Dominik Paris (It) 1,75.

Ausgeschieden:

Ted Ligety (USA). (si)

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