«Fehlverhalten»: SVP-Blaufahrerin Bösch entschuldigt sich

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«Fehlverhalten»SVP-Blaufahrerin Bösch entschuldigt sich

Nachdem am Dienstagmorgen die Fraktion Stellung zum Fall Bösch bezog, äussert sich nun auch Sarah Bösch selbst. Via Facebook entschuldigt sie sich.

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taw
SVP-Frau Sarah Bösch war in der Vergangenheit schon öfter negativ aufgefallen. (Bild: Facebook)

SVP-Frau Sarah Bösch war in der Vergangenheit schon öfter negativ aufgefallen. (Bild: Facebook)

Mit einem Post auf Facebook wendet sich SVP-Frau Sarah Bösch, die alkoholisiert in eine Polizeikontrolle geraten war und sich danach über die Bürokratie beschwert hatte, am Dienstagnachmittag an ihre Facebook-Freunde und an die Medienvertreter. Darin heisst es: «Heute möchte ich mich für meine unbedachten Äusserungen gegen die St. Galler Polizei in aller Form entschuldigen. Diese habe ich im Stress formuliert und bedauere sie heute.» Als Exekutivorgan des Staates leiste die Polizei einen guten Job.

«Ich möchte gerne mit meinem Fehlverhalten unsere Jugend daran erinnern, dass Alkohol am Steuer mit Null-Toleranz zu begegnen ist. Dank Politik ist die 0,5-Promille-Grenze eine mögliche Form von Eigenverantwortung. Autofahren bedeutet Freiheit, aber geht vorsichtig damit um!», schreibt Bösch abschliessend. Zu den Vorwürfen gegen ihre Person werde sie zu einem späteren Zeitpunkt Stellung beziehen.

Thema an der Fraktionssitzung von Montag

Erst am Dienstagmorgen informierte die Wiler SVP-Fraktion über die Fraktionssitzung vom Montag, an der auch der Fall Bösch Thema war. Die SVP-Fraktion distanziert sich von den abwertenden Äusserungen in aller Deutlichkeit, die Sarah Bösch gegenüber den Sicherheitskräften des Kantons St. Gallen gemacht hat, heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung. Noch sei nicht entschieden, ob Bösch der Aussschluss aus der Fraktion drohe, hiess es auf Anfrage von 20 Minuten bei Klaus Rüdiger, Präsident der SVP Stadt Wil, am Dienstagmorgen.

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