Aktualisiert 05.04.2007 11:03

SVP: Die Linken sind an wirklich allem Schuld

200 Tage vor den eidgenössischen Wahlen rechnet die SVP mit der rot-grünen Politik ab. Parteipräsident Ueli Maurer fasste die Botschaft kurz zusammen: «Wenn Rot/Grün gewinnt, geht die Schweiz kaputt».

15 Jahre links dominierter Politik hätten der Schweiz schwerwiegende Probleme von höheren Schulden bis zur Verrohung der Gesellschaft gebracht. Bei den Wahlen am 21. Oktober gehe es um einen schwerwiegenden Richtungsentscheid.

Im Kampf um die Position der stärksten Partei haben Spitzenvertreter der SVP am Donnerstag in Bern eine scharfe Attacke gegen die linke Politik geritten. In einer Art Sündenregister unter dem Titel «Wenn Rot/Grün gewinnt, geht die Schweiz kaputt» rechnet die SVP mit 15 Jahren «faktischer Mehrheit des rot-grünen Lagers» ab und versammelt darin ihre grösstenteils bekannten Vorwürfe an die politischen Gegner.

Nationalrat Toni Brunner, Wahlkampfleiter Deutschschweiz, widmete sich vor allem der Ausländer- und Bildungspolitik. Durch die unkontrollierte Zuwanderung sei die Schweiz heute mit grossen Problemen konfrontiert. Er sprach von einer «Balkanisierung der IV», von verhätschelten Kriminellen und Kriminaltourismus und der hohen Ausländerkriminalität. Auch die Jugendgewalt wachse parallel zur Ausländerkriminalität, wobei die Brutalität zunehme. Brunner sprach zudem Probleme in den Schulen an, die durch integrationsunwillige Zuwanderer entstünden. Schüler mit ungenügenden Deutschkenntnissen seien so lange getrennt zu unterrichten, bis sie das erforderliche Niveau erreichten, forderte er.

«Wer schweizerische Werte, Wohlstand und Sicherheit bewahren will, muss SVP wählen», warb Maurer. Die Wahlen 2007 seien entscheidend für die künftige Ausrichtung der Schweiz. In diesem letzten Punkt stimmt die Linke mit der SVP sicher überein. Auch die SP hatte schon angekündigt, einen Richtungswahlkampf gegen die SVP zu führen. Schliesslich kämen nur die SP und die SVP als stärkste Partei der Schweiz in Frage. (dapd)

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