Bern: SVP-Fuchs verabschiedet sich mit Schoggi-Fuchs
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BernSVP-Fuchs verabschiedet sich mit Schoggi-Fuchs

Die Polit-Karriere von Thomas Fuchs im Berner Grossrat ist wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung zu Ende. Doch er will weiter politisieren.

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ct
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Der Berner Grossrat Thomas Fuchs steht wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung der SVP nicht mehr zur Wiederwahl in den Grossen Rat des Kantons Bern.

Der Berner Grossrat Thomas Fuchs steht wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung der SVP nicht mehr zur Wiederwahl in den Grossen Rat des Kantons Bern.

Keystone/Lukas Lehmann
Süsser Fuchs: Der SVP-Politiker Thomas Fuchs hat sich deshalb von seinen Ratskollegen verabschiedet.

Süsser Fuchs: Der SVP-Politiker Thomas Fuchs hat sich deshalb von seinen Ratskollegen verabschiedet.

Therese Hänni / sda
Der Schoggifuchs war nicht von minderer Qualität, sondern von Läderach.

Der Schoggifuchs war nicht von minderer Qualität, sondern von Läderach.

Facebook/Daniel Trüssel

Die Polit-Karriere von Thomas Fuchs ist einstweilen zu Ende. Der streitbare Berner SVP-Politiker darf wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung nicht mehr zu den Grossratswahlen vom kommenden Wochenende antreten.

Am Montag nahm Fuchs deshalb seine letzte Session im bernischen Kantonsparlament in Angriff. Das war schon seit Januar bekannt, die «Berner Zeitung» berichtete darüber. Er verabschiedete sich mit einem Flyer und einem Fuchs aus Schokolade von den Ratskolleginnen und -kollegen.

Ex-Stadtrat, Ex-Nationalrat und nun auch Ex-Grossrat

Rund ein Vierteljahrhundert lang gehörte Fuchs zu den schillerndsten Politfiguren vorab in der Stadt Bern, dann aber auch im Kanton Bern. 2011 war er während einigen Monaten sogar Nationalrat.

Seine markigen Sprüche machten ihn bekannt wie einen bunten Hund. Jeder kannte ihn und jeder hatte eine Meinung zu Fuchs. Und nicht selten wurde er auch auf offener Strasse angepöbelt. Fuchs bekannte sich offen zu seiner Homosexualität.

Seine diversen Mandate in politischen Vereinigungen will Fuchs behalten. Und auf seinem Flyer flirtet er bereits mit der Rückkehr in den institutionellen Politbetrieb: «Heute ist nicht alle Tage. Ich komm wieder, keine Frage.» (ct/sda)

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