Aktualisiert 06.10.2007 10:49

SVP-Gegendemo in Zürich ein Flop

Kaum auf Resonanz gestossen ist eine Gegenveranstaltung zur SVP-Kundgebung in Zürich: Gerade einmal ein knappes Dutzend Personen sind auf der Bahnhofstrasse für eine offene, tolerante Schweiz eingestanden.

Initiiert wurde die erst am Freitag anberaumte Kundegebung von Einzelpersonen aus der SP und von Secondo- und Ausländerorganisationen. Diese schafften es aber offensichtlich nicht, kurzfristig Publikum zu mobilisieren.

So sprach SP-Gemeinderat und Nationalratskandidat Andrew Katumba denn nur vor einer Handvoll Zuhörer und einigen stehengebliebenen Passanten. Er erzählte, wie seine Familie einst in die Schweiz immigriert ist, «damals, als es noch eine humanitäre Tradion gab in der Schweiz».

Katumba prangerte zudem an, dass in der Schweiz der politische Anstand verloren gegangen sei und dass die Ausschaffungsinitiative der SVP den Menschenrechten widerspreche. Der dunkelhäutige Schweizer nahm in seiner Rede auch auf die Schäfchenplakate der SVP Bezug: «In der Schwiez ist Platz für alle Schafe», sagte er. (sda)

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