Bundeshaus: SVP-Reimann im Nationalratssaal kollabiert – «Er braucht jetzt Ruhe»

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BundeshausSVP-Reimann im Nationalratssaal kollabiert – «Er braucht jetzt Ruhe»

Schockmoment im Nationalratssaal: Lukas Reimann (SVP/St. Gallen) brach zusammen und wurde von Schutz und Rettung Bern betreut.

von
Lucas Orellano
Stefan Lanz

Hier unterbricht Nationalratspräsidentin Irène Kälin die Nationalratsdebatte.

parlament.ch

Darum gehts

Am Donnerstagmorgen ist der St. Galler SVP-Nationalrat Lukas Reimann im Nationalratssaal zusammengebrochen. Daraufhin wurde Reimann bei Bewusstsein in einem Rollstuhl aus dem Bundeshaus gebracht und von Schutz und Rettung Bern betreut. 

Wie aus Nationalratskreisen gegenüber 20 Minuten vermeldet wird, hat sich unter anderem SP-Nationalrat und Hausarzt Angelo Barrile um Reimann gekümmert.

Irène Kälin unterbricht Sitzung

Im Debattenprotokoll ist vermerkt, dass Nationalratspräsidentin Irène Kälin (Grüne/Aargau) um zehn Uhr die Sitzung für zehn Minuten unterbrach: «Herrn Lukas Reimann geht es nicht gut. Wir unterbrechen die Sitzung, bis es Herrn Reimann wieder besser geht oder er den Saal verlassen konnte.» Die Szene ist oben im Video zu sehen.

Danach nahm Kälin die Sitzung mit den Worten: «Selbstverständlich wünschen wir Herrn Lukas Reimann von Herzen alles Gute und gute Besserung», wieder auf. Darauf folgte ein Applaus.

Gegenüber 20 Minuten brachten Mitglieder der SVP-Fraktion ihre Besorgnis zum Ausdruck. Am Abend wurde dann bekanntgegeben, dass der 40jährige Politiker noch immer medizinisch betreut werde. «Wir wünschen ihm gute Besserung», liess die SVP verlauten, wie der «Tagesanzeiger»  mit Berufung auf die SDA vermeldet: «Was er jetzt braucht, ist Ruhe.» Ob er morgen wieder an der Session teilnehmen werde, sei offen.

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Lukas Reimann wurde medizinisch betreut.

Lukas Reimann wurde medizinisch betreut.

20min/Stefan Lanz

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