SVP plant Neinsager-Partei
Aktualisiert

SVP plant Neinsager-Partei

Inmitten des beharrlich kolportierten «Geheimplans» gegen Christoph Blocher plant die Partei ein brisantes Konzept für den Fall einer Abwahl des SVP-Bundesrats: Sie droht mit der Gründung einer Referendums- Organisation.

Falls Christoph Blocher aus dem Bundesrat geworfen wird, plant die SVP eine Oppositionspartei im Quadrat. Parteimitglieder, Sympathisanten und Pensionierte sollen gebündelt in einer Referendums-Organisation jeden einzelnen Vorstoss torpedieren, welcher der Partei missfällt. Das kündigte Blocher vor dem Wirtschaftsklub «Efficiency» an.

Parteipräsident Maurer bestätigte den Sachverhalt gegenüber der Zeitung «Sonntag»: «Im Falle einer Abwahl würden wir sofort reagieren und einen Grossteil von unseren 600 00 Wählern und 85 000 Mitgliedern mobilisieren. Wir sind gerüstet für die Opposition.»

Mit generalstabsmässig organisierten Aktionen sollen dann jeweils Sammelbögen gedruckt und Wahlhelfer auf die Strasse geschickt werden, die Unterschriften sammeln. Damit könnte die SVP die Politik praktisch lahm legen.

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