Aktualisiert 11.07.2018 17:46

Zürcher Wahlen 2019

SVP-Regierungsrat Kägi tritt nicht mehr an

SVP-Regierungsrat Markus Kägi tritt 2019 nicht zur Wiederwahl an. Damit sind zwei Sitze in der Exekutive frei.

von
tam
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Markus Kägi ist seit elf Jahren Regierungsrat für die SVP. Vorher war er Ombudsmann und Kantonsrat.

Markus Kägi ist seit elf Jahren Regierungsrat für die SVP. Vorher war er Ombudsmann und Kantonsrat.

Keystone/Walter Bieri
Regierungsrat Markus Kägi ist seit elf Jahren Regierungsrat. Vorher war er Ombudsmann und Kantonsrat.

Regierungsrat Markus Kägi ist seit elf Jahren Regierungsrat. Vorher war er Ombudsmann und Kantonsrat.

Keystone/Walter Bieri
Als Baudirektor hat Kägi schon oft den Spaten in die Erde gesteckt, etwa für die Erweiterung des Campus Irchel der Universität Zürich im April 2016.

Als Baudirektor hat Kägi schon oft den Spaten in die Erde gesteckt, etwa für die Erweiterung des Campus Irchel der Universität Zürich im April 2016.

Keystone/Walter Bieri

Mit Ausnahme von Markus Kägi haben alle Zürcher Regierungsräte bekannt gegeben, ob sie sich im März 2019 für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen. Nun hat auch der SVP-Politiker die Katze aus dem Sack gelassen. Er wird nicht mehr antreten.

Dieser Entscheid wurde erwartet. Der Baudirektor wird im kommenden Jahr 65 Jahre alt und dann bereits seine dritte Amtszeit hinter sich haben. Kägi sagt, er wisse zwar nicht, wie es ohne Politik sein werde. Schliesslich seien die Regierungsjahre nur die Krönung eines langen politischen Weges gewesen. Jetzt freue er sich aber darauf, ab dem kommenden Mai wieder selber über seine Agenda bestimmen zu können.

Rickli überlegt sich Kandidatur

Als Nachfolgerin für den freigewordenen Sitz kommt SVP-Nationalrätin Natalie Rickli in Frage. Sie sagt auf Anfrage, dass sie das Amt interessant finde und sich in den kommenden Wochen überlege, ob sie kandidieren werde. Die SVP-Delegierten werden im September über die Nomination entscheiden.

Neben Kägi hat auch FDP-Regierungsrat Thomas Heiniger seinen Rücktritt angekündigt. Die FDP hat drei Kandidaten nominiert: Martin Farner, Jörg Kündig und Thomas Vogel. Die Delegierten werden im Oktober entscheiden, welcher der drei Kantonsräte als Nachfolge für Heiniger in den Ring steigen wird. Die GLP ihrerseits greift mit den drei Kantonsräten Jörg Mäder, Cyrill von Planta und Christoph Ziegler an.

Auch EDU-Präsident Hans Egli steigt ins Rennen. Die EVP hat eine Kandidatur angekündigt. Und die Grünen dürften wohl versuchen, den 2015 verlorenen Sitz zurückzuerobern. (tam/sda)

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