Wachstum : Swatch erzielt Rekord- Halbjahresumsatz
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Wachstum Swatch erzielt Rekord- Halbjahresumsatz

Der grösste Uhrenkonzern der Welt verzeichnete in den ersten sechs Monaten einen beispiellosen Umsatz.

von
kaf
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Die eindrückliche Beschleunigung des Umsatzes und verkauften Uhren fand durchgehend in allen Marken- und Preissegmenten statt, wie Swatch erklärte.

Die eindrückliche Beschleunigung des Umsatzes und verkauften Uhren fand durchgehend in allen Marken- und Preissegmenten statt, wie Swatch erklärte.

Keystone/Christof Schuerpf
Also nicht nur das Prestige- und Luxussegment legte deutlich zu, sondern auch das mittlere und untere Preissegment.

Also nicht nur das Prestige- und Luxussegment legte deutlich zu, sondern auch das mittlere und untere Preissegment.

Keystone/Christian Beutler
Zudem machte die Gruppe einen Gewinnsprung. Der Betriebsgewinn EBIT schoss um 69,5 Prozent auf 629 Millionen Franken in die Höhe: Nick Hayek, CEO der Swatch Group dürfte sich die Hände reiben.

Zudem machte die Gruppe einen Gewinnsprung. Der Betriebsgewinn EBIT schoss um 69,5 Prozent auf 629 Millionen Franken in die Höhe: Nick Hayek, CEO der Swatch Group dürfte sich die Hände reiben.

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Die Swatch Group hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Der Umsatz stieg um 14,7 Prozent auf 4,27 Milliarden Franken. Das sei ein neuer Rekord in den ersten sechs Monaten, teilte der grösste Uhrenkonzern der Welt am Mittwoch in einem Communiqué mit.

Zudem machte die Gruppe einen Gewinnsprung. Der Betriebsgewinn EBIT schoss um 69,5 Prozent auf 629 Millionen Franken in die Höhe. Unter dem Strich kletterte der Reingewinn um zwei Drittel auf 468 Millionen Franken.

Mit den Zahlen hat die Swatch Group die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz in Höhe von 4,18 Milliarden Franken, einem EBIT von 613 Millionen und einem Reingewinn von 461 Millionen gerechnet.

Prestige- und Luxussegment legte zu

Die eindrückliche Beschleunigung des Umsatzes und verkauften Uhren fand durchgehend in allen Marken- und Preissegmenten statt, wie Swatch erklärte. Also nicht nur das Prestige- und Luxussegment legte deutlich zu, sondern auch das mittlere und untere Preissegment.

Dies habe zu einer starken Produktionserhöhung geführt. In einigen Bereichen seien gar die Kapazitätsgrenzen wieder erreicht worden, hiess es weiter.

Für das zweite Halbjahr 2018 gibt sich der Bieler Uhrenkonzern zuversichtlich. Der Rest vom Jahr verspreche weiteres starkes Wachstum. (kaf/sda)

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