Swatch: Neue Trends setzen – mit coolen Instant Stores

Aktualisiert

Swatch: Neue Trends setzen – mit coolen Instant Stores

Mit einem neuen Ladenkonzept will Swatch wieder Top-Gewinne erzielen. Das Motto lautet: weg von eleganten Strassen und hin zu hippen Stadtvierteln.

Swatch hat genug von der chinesischen Konkurrenz. Um die Rentabilität wieder zu steigern, geht der Schweizer Uhrenproduzent mit einer «Guerilla-Taktik» zum Gegenangriff über: Nicht mehr renommierte Einkaufsmeilen wie die Bahnhofstrasse werden anvisiert, sondern coole Läden in hippen Stadtvierteln sollen wie Pilze aus dem Boden schiessen. Trends setzen und bei einem urbanen Publikum blitzschnell Präsenz markieren, lautet die Devise, nach welcher mit den kurzlebigen Verkaufslokalen die «In-People» der Grossstädte erreicht werden sollen.

Laut eigenen Angaben können die so genannten Instant Stores in Windeseile auf- und abgebaut werden und sollen dort auftauchen, wo «erfrischende Kulturszenen im Kommen sind». Mit grossem Trara hat der erste Instant Store am Wochenende im aufstrebenden Quartier Berlin-Mitte seine Tore geöffnet. New York und Barcelona stehen ebenfalls auf dem Programm. Wo und wann Instant Stores in der Schweiz aufgehen, wollte Swatch noch nicht verraten.

(pav)

Deine Meinung