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Nach der WM in MoskauSwiss Athletics prüft Doping-Vergangenheit

Der schweizerische Leichtathletik-Verband reagiert auf die Doping-Enthüllungen in Deutschland. Nach der WM will er sich der unerlaubten Leistungssteigerung der Vergangenheit annehmen.

Der schweizerische Leichtathletik-Verband Swiss Athletics wird nach Leichtathletik-WM eine Standortbestimmung bezüglich Dopingmissbrauchs in der Vergangenheit vornehmen. Dies erklärte Swiss-Athletics-Präsident Hansruedi Müller in Moskau.

Nach den internationalen Dopingfällen der jüngsten Zeit (u.a. Tyson Gay, Asafa Powell), der Aufarbeitung der Doping-Vergangenheit in der Bundesrepublik Deutschland sowie Medienberichten über den Umgang mit Doping in den vergangenen Jahrzehnten in der Schweiz wird sich auch der Schweizer Verband mit dem Thema befassen.

Peter Haas, der Chef Leistungssport bei Swiss Athletics, stellte fest: «Meines Wissens sind dieser Tage im Schweizer Bereich keine neuen Fakten aufgetaucht.» Präsident Müller kündigte eine Stellungnahme erst nach den Titelkämpfen an: «Jetzt stehen die Schweizer Sportler an den WM im Vordergrund.» (si)

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