«Medizinischer Notfall»: Swiss-Flieger muss in Russland notlanden
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«Medizinischer Notfall»Swiss-Flieger muss in Russland notlanden

Eine Maschine der Swiss, die am Mittwoch von Tokio auf dem Weg nach Zürich war, musste notfallmässig zwischenlanden. Grund war ein gesundheitliches Problem.

von
vro
Ein Swiss-Airbus A340-300 am Narita_Airport in Tokyo (Symbolbild).

Ein Swiss-Airbus A340-300 am Narita_Airport in Tokyo (Symbolbild).

Besatzung und Passagiere des Flugs LX161 von Tokio nach Zürich mussten am Mittwoch einen Zwischenstopp in Jekaterinburg, Russland, einlegen. Ein Fluggast sei unverhofft krank geworden, schreibt das Portal «E1.RU». Der Pilot habe daraufhin entschieden, beim nächstgelegenen Flughafen eine Notlandung zu machen.

Was dem Passagier genau fehlt, war zunächst unklar. Am Flughafen in Jekaterinburg habe bereits ein Krankenwagen gewartet, schreibt das Portal.

Drei Ärzte waren an Bord

Swiss-Sprecherin Karin Müller bestätigt die Zwischenlandung. «Es handelte sich um einen medizinischen Notfall.» Ein Passagier sei in Jekaterinburg ärztlicher Betreuung übergeben worden, eine Begleitperson sei ebenfalls ausgestiegen. Was dem Passagier fehlt, dazu macht Müller keine Angaben. Nur so viel: «Es war ein sehr ernster Fall, es wurde klar, dass der Passagier nicht bis nach Zürich fliegen konnte.»

An Bord der Maschine seien zufälligerweise auch drei Ärzte gewesen, die den Passagier untersucht hätten. Die Swiss stand zudem mit der Rega in Kontakt. Aufgrund der Einschätzung aller Beteiligten habe der Pilot dann entschieden, eine Notlandung einzuleiten.

Laut dem «E1.RU» müssen in Jekaterinburg öfter Flugzeuge wegen gesundheitlicher Probleme notlanden. Erst am 10. Oktober war dies bei einer Maschine der Fall gewesen, die von Vladivostok nach Moskau unterwegs gewesen war. Im aktuellen Fall hatte der Pilot keine andere Wahl: Der Flughafen sei der einzige in der Umgebung, der für einen Airbus dieser Grösse überhaupt Platz hat.

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