Affäre Gaddafi: Swiss fliegt nicht auf Gaddafi
Aktualisiert

Affäre GaddafiSwiss fliegt nicht auf Gaddafi

Von einer ungebrochenen Beziehung zu Libyen kann noch keine Rede sein: Die Swiss fliegt die libysche Hauptstadt Tripoli weiterhin nur einmal in der Woche an.

Die Fluggesellschaft hofft aber, dass der Rückzug der Klage gegen den Sohn des libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi eine Rückkehr zur Normalität erlaubt.

«Wir hoffen, dass die aktuellen Entwicklungen in eine gute Richtung laufen und wir bald wieder zum normalen Flugplan zurückkehren können», sagte Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Libyen hatte am 19. Juli aus «technischen Gründen» die regelmässigen Swiss-Verbindungen zwischen Zürich und Libyen gestoppt: Seither fliegt die Swiss nur noch sonntags, während die Flüge am Dienstag und am Donnerstag gestrichen wurden.

Die Restriktion war eine Reaktion der libyschen Regierung auf die Verhaftung von Hannibal Gaddafi und seiner Frau Aline in Genf. Zwei Bedienstete reichten Klage wegen Körperverletzung, Nötigung und Drohung gegen das Ehepaar ein. Am Dienstag zogen sie die Klage zurück. (sda)

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