Defektes Triebwerk: Swiss-Flugzeug muss in Paris notlanden
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Defektes TriebwerkSwiss-Flugzeug muss in Paris notlanden

Ein Swiss-Flugzeug musste am Donnerstag in Paris notlanden. Passagiere berichten, sie hätten zuvor einen Knall gehört und Flammen gesehen.

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sda/pam
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Am Donnerstagnachmittag musste ein Flugzeug der Swiss in Paris notlanden.

Am Donnerstagnachmittag musste ein Flugzeug der Swiss in Paris notlanden.

Keystone/Gaetan Bally
Passagiere berichten, sie hätten zuvor einen Knall gehört und Flammen gesehen.

Passagiere berichten, sie hätten zuvor einen Knall gehört und Flammen gesehen.

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Der Swiss-Sprecher konnte zu den Aussagen der Passagiere keine Angaben machen.

Der Swiss-Sprecher konnte zu den Aussagen der Passagiere keine Angaben machen.

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Ein Flugzeug der Swiss mit 121 Menschen an Bord hat am späten Donnerstagnachmittag wegen eines defekten Triebwerks ausserplanmässig in Paris landen müssen. Die 116 Passagiere und fünf Crewmitglieder konnten den Flieger des Typs A220-300 sicher verlassen.

Betroffen war der Flug LX348 von Genf nach London Heathrow. In der Luft habe die Cockpitcrew einen technischen Defekt am linken Triebwerk festgestellt, sagte ein Swiss-Sprecher am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Daraufhin hätten die Piloten beim Pariser Flughafen Charles de Gaulle um eine rasche Landung gebeten.

Passagiere hörten Knall und sahen Flammen

Laut Angaben des Branchenblattes «The Aviation Herald» hörten Passagiere einen Knall und sahen Flammen aus dem betroffenen Triebwerk schiessen. Swiss-Sprecher Florian Flämig konnte dazu auf Anfrage von 20 Minuten noch keine Angaben machen. «Die Ursache des Defekts wird derzeit von unseren Technikern untersucht.»

Die Maschine konnte in Paris sicher landen. «Alle Passagiere sind wohlauf», sagt Flämig. Nach der Landung habe man schnellstmöglich nach einem Anschluss nach London geschaut. «Leider war es schon zu spät, um noch eine Alternativ-Route zu organisieren», so Flämig. Deshalb habe man die Passagiere sogleich in Hotels einquartiert.

Reise kann heute weitergehen

Sie könnten ihre Reise heute Freitag fortsetzen, sagt Flämig. Wann genau, sei noch unklar. «Wir können Ihnen aber versichern, dass Swiss ihre Passagiere stets auf die bestmögliche verfügbare Alternative umbucht.»

Das betroffene Flugzeug ist seit Juni 2018 für die Swiss im Einsatz. Es fliegt auf Europastrecken. Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat die von Bombardier übernommene Flugzeugbaureihe C-Serie in A220 umbenannt.

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