Swiss: Jeden Tag rastet ein Passagier aus
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Swiss: Jeden Tag rastet ein Passagier aus

Mit schöner Regelmässigkeit kehren Meldungen über betrunkene Fluggäste, die hoch über den Wolken herumpöbeln oder gar prügeln wieder. Auch bei der Swiss kennt man das Problem.

Am letzten Donnerstag landete ein Airbus der russischen Aeroflot nach einer Odyssee in Genf. Grund für die Irrfahrt: Ein betrunkener Russe kam im Vollrausch auf die Idee, einmal ein Flugzeug zu entführen. Der randalierende Passagier drohte, die Maschine während des Flugs in die Luft zu sprengen. Vier Passagiere überwältigten den 32- Jährigen noch an Bord der Maschine - der Airbus musste in Prag notlanden statt nach Genf zu fliegen.

Laut «Sonntagsblick» kennt man solche Probleme auch bei der Swiss. «Wir haben im Schnitt täglich einen auffälligen Fluggast», sagt Swiss-Sprecher Franco Gullotti. Als auffällig gelten Passagiere, die etwa zu viel Alkohol konsumiert haben oder sich aggressiv gegenüber anderen Passagieren oder gar dem Personal verhalten. Auch heimliche Raucher auf der Toilette gibt es immer wieder. Wurden 2005 noch 366 Zwischenfälle gezählt, waren es dieses Jahr schon 393.

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