Gaddafi-Affäre: Swiss kippt Tripolis aus dem Flugplan
Aktualisiert

Gaddafi-AffäreSwiss kippt Tripolis aus dem Flugplan

Swiss Airlines mag nicht mehr länger darauf warten, die libysche Hauptstadt wieder anfliegen zu dürfen. Mit dem Wechsel zum Sommerflugplan streicht die Schweizer Fluggesellschaft die Flüge ganz aus dem Flugplan.

Nach den diplomatischen Wirren wegen der Verhaftung eines Sohnes des Machthabers Muammar al-Gaddafi in Genf verordnete Libyen im letzten Juli, dass Swiss die Hauptstadt des nordafrikanischen Staates nur noch einmal wöchentlich anfliegen dürfe. Bis Dezember gab es daher statt drei nur noch einen Direktflug (jeweils am Sonntag) von Zürich-Kloten nach Tripolis.

Im Dezember untersagte Tripolis dann auch diesen Flug. Wie aus dem am Mittwoch publizierten Sommerflugplan hervorgeht, will Swiss künftig Tripolis nicht mehr anfliegen. Aus wirtschaftlichen Gründen habe man die Destination aus dem Flugplan gekippt, sagte Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel auf Anfrage. Vorderhand sei Tripolis für die Swiss damit kein Thema mehr.

(sda)

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