Aktualisiert 11.08.2009 14:02

Trotz der KriseSwiss legt an Passagieren zu

Die Fluggesellschaft Swiss verzeichnet dank Angebotsanpassungen und stabilem Europageschäft weiterhin eine hohe Auslastung. Trotz Wirtschaftskrise stieg die Zahl der Passagiere im Ferienmonat Juli leicht um 0,4 Prozent auf 1,262 Millionen.

Spürbare Einbussen musste die Swiss allerdings im Interkontinentalgeschäft hinnehmen. Auf den Überseeflügen sank die Zahl der Passagiere um 11,2 Prozent auf knapp 260 000. Dem stand eine Zunahme bei den Europaflügen um 4 Prozent auf 1,002 Millionen Passagiere gegenüber, wie die Airline am Dienstag mitteilte.

Aufgrund des Nachfragerückgangs reduzierte die Swiss die angebotenen Sitzkilometer um 4,8 Prozent. Während in Europa 1,6 Prozent mehr Flüge durchgeführt wurden, sank die Anzahl Flüge im Interkontinentalverkehr deutlich um 7,2 Prozent.

Insgesamt führte die Lufthansa-Tochter im Juli 11 715 Flüge (2008: 11 651) durch. Die Auslastung erreichte 86,4 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte der Sitzladefaktor leicht tiefer bei 86,1 Prozent gelegen.

Die Erträge der Swiss schrumpfen zudem, weil die Kunden vermehrt vom Premium Segment in die Economy-Klasse wechseln. Für das erste Halbjahr hatte die Lufthansa-Tochter einen Gewinneinbruch um 74 Prozent auf 65 Millionen Franken ausgewiesen. Im Vergleich mit den tiefroten Ergebnissen vieler Konkurrenten hielt sie sich aber wacker.

Im Frachtgeschäft spürt die Swiss weiterhin eine deutliche Zurückhaltung der Kunden. Der Frachtladefaktor lag im Juli mit 68,0 Prozent um 14.1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. (sda)

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