Swiss-Maschine muss Start wegen Vogel abbrechen
Aktualisiert

Swiss-Maschine muss Start wegen Vogel abbrechen

Ein Airbus A330 der Fluggesellschaft Swiss hat am Freitag auf dem Flughafen Genf das Startmanöver abbrechen müssen, weil ein Vogel ins Triebwerk geraten war.

Die Passagiere waren nicht gefährdet. Es kam zu Verspätungen im Flugverkehr.

Der Zwischenfall ereignete sich am Freitagmittag um 12.30 Uhr, wie der Flughafen Genf mitteilte. Der Pilot hatte soeben zum Start in Richtung New York angesetzt. Er konnte die Maschine jedoch noch rechtzeitig anhalten.

An Bord der Maschine befanden sich 196 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder. Sie konnten das Flugzeug auf dem normalen Weg verlassen und wurden in einem Wartesaal von Swiss-Angestellten in Empfang genommen. Eine pschologische Betreuung der Passagiere sei nicht nötig gewesen, wie der Flughafen Genf weiter mitteilte.

Durch den Unterbruch des Startmanövers blieb die Piste 23 des Flughafens Genf während rund 45 Minuten blockiert. Die Sicherheitskräfte mussten intervenieren, um das rauchende linke Triebwerk zu kühlen. Nach der Evakuierung der Passagiere konnte das Flugzeug auf eine Nebenpiste geschleppt werden.

Der Zwischenfall führte zu Behinderungen im Flugverkehr. Vier Maschinen mussten ihre Landung hinauszögern. Sechs Flugzeuge konnten nur mit Verspätung starten. Die Startpiste wurde um 13.11 Uhr wieder freigegeben. (sda)

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