Affäre Gaddafi: Swiss plant keine Flüge nach Libyen

Aktualisiert

Affäre GaddafiSwiss plant keine Flüge nach Libyen

Die Fluggesellschaft Swiss will Libyen auch künftig nicht anfliegen. Auch aus wirtschaftlichen Gründen sei die Destination Tripoli im Februar 2009 aus dem Flugplan gekippt worden. Im Moment ist die Wiederaufnahme kein Thema.

Swiss habe die Organisation in der libysche Hauptstadt aufgelöst und die Flugzeuge würden nun anderweitig eingesetzt, sagte Swiss-Sprecherin Andrea Kreuzer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Auch nach der Beilegung des Konflikts zwischen der Schweiz und Libyen wolle die Swiss die Flugverbindung nicht wiederaufnehmen.

Nach den diplomatischen Wirren wegen der Verhaftung von Hannibal Gaddafi, dem Sohn des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, im Juli 2008 in Genf, hatte Libyen verordnet, dass Swiss Tripoli nur noch einmal wöchentlich anfliegen dürfe.

Bis Dezember 2008 gab es daher statt drei nur noch einen Direktflug von Zürich nach Tripoli. Dann untersagte Libyen auch diesen Flug.

(sda)

Deine Meinung