Aktualisiert 20.07.2005 18:26

Swiss und SR Technics legen Streit bei

Die Swiss und die Flugzeugwartungsfirma SR Technics haben ihren Streit um die Auslegung ihres Unterhaltsvertrags beigelegt.

Sie haben eine neue Zusammenarbeit vereinbart, die der Swiss erhebliche Kosteneinsparungen bei der Wartung ihrer Airbus-Flotte bringt. Im Gegenzug wurde der Vertrag um drei Jahre verlängert.

Mit der aussergerichtlichen Einigung haben die beiden Gesellschaften das laufende Schiedsgerichtsverfahren über die Auslegung des Unterhaltsvertrags beendet, wie die Swiss und SR Technics am Mittwoch mitteilten. Streitpunkt war der Umstand, dass sich die von der SR Technics betreute Mittel- und Langstreckenflotte der Swiss seit dem Abschluss des Vertrags im März 2002 von 52 auf heute 43 Flugzeuge verringert hatte. Wie die beiden Gesellschaften am Mittwoch bekannt gaben, wurden die dem Vertrag zu Grunde liegenden technischen und organisatorischen Prozesse gemeinsam überprüft und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess gestartet. Die daraus resultierenden Einsparungen werden unter den beiden Gesellschaften aufgeteilt. Im Gegenzug wurde der laufende, bis 2009 gültige Vertrag für den Unterhalt der Airbus-Flotte der Swiss um drei Jahre bis 2012 verlängert.

Mit diesem Vorgehen wird laut Manfred Brennwald, Chief Operations Officer der Swiss, ein signifikanter Beitrag zum Turn-around der Swiss geleistet. «Mit dem erzielten Verhandlungsresultat werden für Swiss wesentliche, über die ganze Vertragsdauer nachhaltig wirkende Kosteneinsparungen im Wartungsbereich ihrer Airbus-Flotte erzielt», wurde Brennwald in den beiden Mitteilungen zitiert.

Derzeit bilden 25 Flugzeuge der A320-Familie und je neun A330 und A340 die Airbus-Flotte der Swiss. Für diese Flugzeuge wird SR Technics ihre Unterhalts-Diensleistungen grundsätzlich wie bisher erbringen. Den Unterhalt ihrer Regionalflotte wird die Swiss weiterhin selbstständig erbringen.

(dapd)

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