Vulkanausbruch: Swiss will keine Staatshilfe
Aktualisiert

VulkanausbruchSwiss will keine Staatshilfe

Wegen des europaweiten Flugausfalls entstanden bei den Airlines grosse finanzielle Schäden. Trotzdem will die Swiss von Staatshilfe nichts wissen.

Für die durch den Vulkanausbruch entstandenen finanziellen Schäden will die Fluggesellschaft Swiss keine Staatshilfe beantragen.

Staatshilfe könne man nur beantragen, wenn wirtschaftlich nichts anderes übrig bleibe, sagte Swiss-CEO Harry Hohmeister. Aber die Swiss verfüge noch über Liquidität und weise keine negative Eigenkapitalquote auf.

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Die Swiss begrüsse jedoch ein mögliches «Schlechtwettergeld» - sprich Kurzarbeitsentschädigungen - vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), sagte Hohmeister weiter. Die Swiss gehe davon aus, gleich behandelt zu werden wie andere Branchen.

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Die Swiss sowie die ganze Lufthansa-Gruppe werde rechtliche, politische und moralische Möglichkeiten prüfen. «Aber wir werden sicher keine unsinnigen und überrissenen Forderungen stellen», sagte Hohmeister.

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Schaden schwer abzuschätzen

Der finanzielle Schaden sei schwer abzuschätzen, sagte Hohmeister. Momentan gehe man bei Swiss von einem «mittelgrosssen zweistelligen Millionenbetrag» aus. An einem Tag ohne Flugbetrieb rechne man mit fünf bis sechs Millionen Franken Verlust.

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Genaue Zahlen gebe es noch nicht. «Die Sicherheit unserer Kunden hatte oberste Priorität», so Hohmeister. Man werde nun alles aufarbeiten und auch entsprechende Lehren daraus ziehen, sagte Chief Operating Officer Gaudenz Ambühl. (sda)

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