Fussball-EM in 4K: Swisscom-Box versteht jetzt Schwiizertüütsch
Aktualisiert

Fussball-EM in 4KSwisscom-Box versteht jetzt Schwiizertüütsch

Sprachsuche per Mundart und ultrahochauflösende Live-Bilder zur Fussball-EM: Ab morgen können Kunden die neue TV-Box der Swisscom bestellen.

von
tob

Die Swisscom lanciert eine neue TV-Box. Das neue Modell ist nochmals deutlich kleiner als der Vorgänger. Punkten will der Anbieter mit einer Sprachsteuerung, die Schweizerdeutsch versteht.

Swisscom-Kunden sollen mittels Spracheingabe vereinfacht nach Inhalten suchen können, ohne dabei Begriffe eintippen zu müssen. Laut Swisscom werde die Sprachsuche in allen Deutschschweizer Dialekten sowie auf Französisch unterstützt. Noch in diesem Jahr soll Italienisch folgen.

Per Mundart soll man nach Film- oder Programmtiteln, aber auch nach Schauspielern, Sportclubs und anderen Stichworten suchen können. 20 Minuten kann die Mundart-Sprachsteuerung der TV-Box heute ausprobieren. Wie gut das Kästchen Schwiizertüütsch versteht, erfahren Sie heute Nachmittag.

Fussball in Ultra-HD

Mit der neuen Box steht zum Start auch eine Auswahl an Ultra-High-Definiton-Titeln (UHD, auch 4K genannt) zur Miete bereit. Freuen dürfen sich auch die Fussball-Fans. Sie können einzelne Spiele der kommenden Fussball-EM erstmals in UHD auf SRF 2 empfangen. In 4K werden sowohl das Eröffnungsspiel als auch alle Partien ab dem Viertelfinal übertragen. Ab der Saison 2016/17 werden zudem auf Teleclub wöchentlich zwei Spiele der Super League in 4K ausgestrahlt.

Neukunden können die neue TV-Box ab morgen beim Abschluss eines Vivo-Pakets bestellen. Bestehende TV-2.0-Kunden können die neue Box ebenfalls ab morgen für 119 Franken kaufen.

Um die 4K-Inhalte nutzen zu können, die viermal mehr Pixel haben als Full-HD-Inhalte, muss neben der Swisscom-Box auch ein 4K-fähiges TV-Gerät vorhanden sein. Zudem empfiehlt der Anbieter eine Mindestbandbreite von 40 Mbit/s.

4K beim SRF ist ein Versuch

Die 4K-Inhalte an der Fussball-EM werden von der Uefa selbst produziert. «Die SRG übernimmt diese Signale und betreibt mit ‹SRF zwei UHD› einen technischen Versuch», so Mediensprecher Daniel Steiner.

Bisher ist geplant, dass das UHD-Signal durch die Swisscom verbreitet wird. Die Ausstrahlung stehe aber auch anderen Anbietern offen. Die Kosten tragen die Weiterverbreiter.

Konkurrenz zieht mit

Auch Sunrise hat letzten Herbst angekündigt, im ersten Quartal 2016 eine UHD-fähige TV-Box zu lancieren. Diese soll «in den nächsten Wochen» vorgestellt werden.

Deine Meinung