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Swisscom-Insiderverdacht: Kein Kommentar

Ein Verwaltungsrat der Swisscom hatte kurz vor dem Privatisierungsbeschluss des Bundesrates Transaktionen getätigt. Die Untersuchung wegen Insidergeschäften durch die Staatsanwaltschaft wird von der Swisscom nicht kommentiert.

Das Unternehmen nahm heute auf Anfrage auch nicht Stellung zur Frage, ob das betroffene Verwaltungsratsmitglied bis zum Abschluss des Verfahrens im Amt suspendiert wurde oder nicht.

Der Leiter der Zürcher Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte, Christian Weber, hatte einen Bericht der «SonntagsZeitung» bestätigt, dass gegen ein Mitglied des Swisscom-Verwaltungsrats wegen Verdachts auf Insidergeschäfte an der Börse ermittelt wird. Den Namen des Beschuldigten nannte er nicht.

Es geht um Transaktionen, die das VR-Mitglied zwei Tage vor dem umstrittenen Beschluss des Bundesrats über Privatisierung und Beteiligungsverbot im Ausland im letzten November getätigt hatte. (dapd)

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