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Swissfirst: CS soll einen Käufer finden

Die Credit Suisse soll nach Käufern für Teile oder die Gesamtheit der angeschlagenen Swissfirst-Gruppe suchen. Kein einfaches Unterfangen: In Bankkreisen wird bezweifelt, dass ein Käufer für die ganze Gruppe zu finden sein wird.

Die Swissfirst teilte am Dienstag mit, dass sie das Mandat zur Prüfung der strategischen Optionen für die Neuausrichtung der Gruppe nach sorgfältiger Evaluation an die Grossbank vergeben habe. Der Prozess werde zügig vorangetrieben mit dem Ziel, die einzelnen Geschäftsbereiche, die alle erfolgreich im Markt operierten, in eine neue Struktur überzuführen.

Am vergangenen 18. August hatte die Swissfirst erklärt, bei der Prüfung der strategischen Optionen gehe es insbesondere um den Verkauf der gesamten Gruppe beziehungsweise einzelner operativer Einheiten. Konzernleitung und Verwaltungsrat erklärten sich weiter bereit, bei einer Handänderung ihre Ämter zur Verfügung zu stellen.

Konzernchef Thomas Matter ist am Montag bereits mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. In Bankkreisen wird bezweifelt, dass ein Käufer für die ganze Gruppe einfach zu finden sein wird. Als interessanteste Teile für eine Übernahme gelten die beiden Beteiligungsgesellschaften BB Biotech und BB Medtech. (dapd)

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