Coronavirus: Unerwünschte Nebenwirkungen bei Impfung – 26 schwerwiegende Fälle
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CoronavirusUnerwünschte Nebenwirkungen bei Impfung – 26 schwerwiegende Fälle

Bei Swissmedic sind insgesamt 63 Meldungen über vermutete Nebenwirkungen im Zusammenhang mit den Covid-19 Impfungen in der Schweiz eingegangen. 26 wurden als schwerwiegend eingestuft.

von
Sven Forster
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Die Impfungen laufen auf vollen Touren. Bislang gingen bei Swissmedic rund 63 Meldungen zu möglichen Fällen mit Nebenwirkungen ein. 

Die Impfungen laufen auf vollen Touren. Bislang gingen bei Swissmedic rund 63 Meldungen zu möglichen Fällen mit Nebenwirkungen ein.

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Unter den betroffenen Patienten waren mehr Frauen (57 %) als Männer (32 %), in einigen Meldungen (11 %) wird das Geschlecht nicht angegeben.

Unter den betroffenen Patienten waren mehr Frauen (57 %) als Männer (32 %), in einigen Meldungen (11 %) wird das Geschlecht nicht angegeben.

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37 Meldungen (59 %) wurden als nicht schwerwiegend eingestuft. Die am häufigsten berichteten Reaktionen in den nicht schwerwiegenden Meldungen waren Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und Schmerzen an der Injektionsstelle.

37 Meldungen (59 %) wurden als nicht schwerwiegend eingestuft. Die am häufigsten berichteten Reaktionen in den nicht schwerwiegenden Meldungen waren Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und Schmerzen an der Injektionsstelle.

Kanton AR

Darum gehts

  • Bei Swissmedic gingen bislang 63 Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen nach der Corona-Impfung ein.

  • Mehr Frauen als Männer sind davon betroffen.

  • 26 Meldungen wurden als schwerwiegend klassifiziert.

In der Schweiz wurden bislang 369’085 Impfdosen verabreicht. Bis zum 4.2.2021 sind bei Swissmedic insgesamt 63 Meldungen über vermutete unerwünschte Nebenwirkungen im Zusammenhang mit den Covid-19 Impfungen in der Schweiz ausgewertet und beurteilt worden.

Wie Swissmedic auf Anfrage sagt, trat ein grosser Teil der gemeldeten Nebenwirkungen beim Pfizer/Biontech Impfstoff auf. Allerdings sei dies schnell erklärbar. Swissmedic Mediensprecher Lukas Jaggi: «Dies liegt daran, dass man mit dem Moderna-Impfstoff später angefangen hat.»

Unter den betroffenen Patienten waren mehr Frauen (57 %) als Männer (32 %), in einigen Meldungen (11 %) wurde das Geschlecht nicht angegeben. 37 Meldungen, also knapp 60 Prozent wurden als nicht schwerwiegend eingestuft. Die am häufigsten berichteten Reaktionen in den nicht schwerwiegenden Meldungen waren Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und Schmerzen an der Injektionsstelle.

26 Meldungen (41 %) wurden als schwerwiegend klassifiziert. Dabei sind am häufigsten erschwerte Atmung , Hautschwellungen, Hautausschläge im Rahmen von allergischen Reaktionen sowie ausgeprägte grippale Symptome wie hohes Fieber oder starke Gliederschmerzen aufgetreten.

In sechs der schwerwiegenden Meldungen wurde über Todesfälle bei vorerkrankten Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 85 und 92 Jahren berichtet. Trotz einer zeitlichen Assoziation gibt es in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung ursächlich für den Todesfall war. Nach jetzigem Kenntnisstand führten Erkrankungen wie z.B. Infektionen, kardiovaskuläre Ereignisse oder Erkrankungen der Lungen und Atemwege, die in diesem Lebensalter gehäuft vorkommen, zum Tod.

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