1. Quartal 2015: Syngenta-Umsatz bricht überraschend ein
Aktualisiert

1. Quartal 2015Syngenta-Umsatz bricht überraschend ein

Dem Agrarchemiekonzern macht die Aufwertung des Dollars zu schaffen. Der Umsatz ist im ersten Quartal dieses Jahres um 14 Prozent gesunken.

Eine Forscherin giesst junge Reben in einem Syngenta-Gewächshaus in Stein (AG).

Eine Forscherin giesst junge Reben in einem Syngenta-Gewächshaus in Stein (AG).

Dem Agrarchemiekonzern Syngenta hat zu Jahresbeginn ein steifer Wind entgegen geblasen. Der Umsatz brach im ersten Quartal 2015 um 14 Prozent auf 4,02 Mrd. Dollar ein. Vor allen die Aufwertung des Dollars zum Euro und zu den Währungen in den GUS-Staaten belasteten die Rechnung.

In lokalen Währungen stagnierte der Umsatz hingegen, wie Syngenta am Freitag mitteilte. Im Berichtsquartal vermochte Syngenta die Verkaufspreise um 8 Prozent zu erhöhen. Dies ist hauptsächlich auf Steigerungen in den GUS-Staaten zurückzuführen. Ohne die GUS-Staaten legten die Preise um 1 Prozent zu. Die Absatzmengen gingen um 7 Prozent zurück.

Gesamtumsatz von 4,4 Milliarden Dollar erwartet

Beim Pflanzenschutz sank der Umsatz um 12 Prozent auf 2,84 Mrd. Dollar, in Lokalwährungen resultierte ein Plus von 1 Prozent. Beim Saatgut brachen die Verkäufe gar um 19 Prozent auf 1,02 Mrd. Dollar ein. In Lokalwährungen stagnierten sie. Der Umsatz des integrierten Geschäftes sank um 14 Prozent auf 3,84 Mrd. Dollar.

Mit den Zahlen verfehlte Syngenta die Markterwartungen deutlich. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt einen Gesamtumsatz von 4,4 Mrd. Dollar erwartet. (sda)

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