Medizinaltechnik: Synthes federt nachlassende Dynamik ab
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MedizinaltechnikSynthes federt nachlassende Dynamik ab

Der Solothurner Medizinaltechnikkonzern Synthes hat trotz Wachstumseinbussen in Nordamerika und Europa mehr verdient.

Zweistelliges Umsatz- und Gewinnwachstum bei Synthes: Der Reingewinn des Anbieters von Knochenschrauben und Skelettimplantaten stieg im ersten Halbjahr um 11,2 Prozent auf 424,6 Mio. Dollar. Das schwierige Wirtschafts- und Branchenumfeld wirke sich weiterhin aus, teilte Synthes am Donnerstag mit. Das Umsatzwachstum schwächte sich vom ersten Quartal (+13,3 Prozent) zum zweiten Vierteljahr (+7,4 Prozent) ab. Im gesamten Halbjahr stieg er damit um 10,3 Prozent auf 1,8 Mrd. Dollar.

Während der Umsatz im Hauptabsatzgebiet Nordamerika um 5,3 Prozent wuchs, nahm er in Europa um 12,1 Prozent zu. Wachsen konnte das Unternehmen insbesondere in Asien-Pazifik (+25 Prozent) und im Rest der Welt (+33,4 Prozent).

Synthes-Chef Michel Orsiger erklärte, durch Massnahmen zur Kostenkontrolle, insbesondere durch Produktivitätssteigerungen, habe das Unternehmen die Rentabilität gesteigert. Dabei erhöhte Syntes die Zahl der Angestellten in den vergangenen sechs Monaten um 309 auf 11 014.

Synthes geht nicht davon aus, dass sich das schwierige und dynamische Marktumfeld in nächster Zeit verändern wird. Korrekturmassnahmen seien insbesondere bei den Wirbelsäule-Produkten nötig. (sda)

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