18.09.2014 23:10

Kampf gegen IS

Syrische Rebellen sollen US-Waffen erhalten

Syrische Rebellen befinden sich im Kampf gegen die IS-Terrormiliz. Nun sollen sie von den USA trainiert und bewaffnet werden. Der Senat hat einem entsprechenden Entwurf zugestimmt.

Die USA will moderate syrische Rebellen mit besseren Waffen im Kampf gegen die IS-Terrormiliz ausstatten.

Die USA will moderate syrische Rebellen mit besseren Waffen im Kampf gegen die IS-Terrormiliz ausstatten.

Nach dem US-Abgeordnetenhaus hat auch der Senat dem Militär genehmigt, die moderaten Rebellen in Syrien für den Kampf gegen die Terrormilz Islamischer Staat (IS) zu bewaffnen und auszubilden. 73 Senatoren stimmten dafür, 22 dagegen.

Auch die zweite der beiden Parlamentskammern folgte damit am Donnerstag einem entsprechenden Ersuchen von Präsident Barack Obama. Die Trainingsmission des Militärs wird nach Angaben von Pentagonchef Chuck Hagel pro Jahr 500 Millionen Dollar kosten.

Kampf gegen IS und Al-Assad

Damit sollen jährlich 5000 oppositionelle Kräfte ausgebildet und bewaffnet werden. Zunächst wollen die USA kleinere Waffen, Fahrzeuge und einfache Ausrüstung liefern. Wenn sich die Rebellen im Kampf bewähren, sollen modernere Waffensysteme folgen.

Die moderaten Rebellen kämpfen in Syrien zugleich gegen den IS und gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Das Training soll nach Angaben der US-Regierung in Saudi-Arabien stattfinden. (sda)

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