Aktualisiert 10.10.2016 21:39

Chaos in AndorraSzenenapplaus für den Stadion-Speaker

Man könnte meinen, es sei einfach, die Namen und Nummern von der Spielerliste abzulesen. Ist es nicht.

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Montag, 10. Oktober 2016Der Dank an die wenigen mitgereisten Schweizer Fans: Die Nati müht sich in Andorra zu einem 2:1.

Montag, 10. Oktober 2016Der Dank an die wenigen mitgereisten Schweizer Fans: Die Nati müht sich in Andorra zu einem 2:1.

Keystone/Georgios Kefalas
Die Schweizer zeigen eine durchwachsene Leistung. Das Beste an diesem Abend sind die drei Punkte.

Die Schweizer zeigen eine durchwachsene Leistung. Das Beste an diesem Abend sind die drei Punkte.

/David Ramos
Ein Penalty in der ersten Halbzeit bringt die Führung.

Ein Penalty in der ersten Halbzeit bringt die Führung.

/David Ramos

Vielleicht war die Distanz für den andorranischen Stadion-Speaker einfach zu gross, um die Leuchttafel des Schiedsrichters zu entziffern. Weil sich die Spielerbänke im Estadi Nacional auf der gegenüberliegenden Seite befinden, steht auch der Uefa-Offizielle, der für die Ein- und Auswechslungen zuständig ist, dort.

So viel dazu. Nun zum Fauxpas. Der Speaker gab zwei der drei Auswechslungen der Schweizer Nati falsch durch. Zuerst wechselte er nach der Pause Renato Steffen (statt Nico Elvedi) für Timm Klose ein, danach schickte er fälschlicherweise Admir Mehmedi vom Platz. In Tat und Wahrheit war es Gelson Fernandes, der Denis Zakaria im defensiven Mittelfeld weichen musste. Das Schweizer Publikum reagierte mit Gelächter.

Entsprechend frenetisch war der Applaus, als der gute Mann im dritten Versuch endlich erfolgreich war und in der 79. Minute auf Anhieb Xherdan Shaqiri raus- und Valentin Stocker reinschickte. Bravo!

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