«Tabula Rasa»: Hier fangen auch Helden bei null an
Aktualisiert

«Tabula Rasa»: Hier fangen auch Helden bei null an

Die Nase voll
von Elfen und Zwergen?
Dennoch Lust auf
gepflegte Massive
Online Action? Dann
dürfte «Tabula Rasa»
das Richtige sein.

Spieler des Online-Rollenspiels (MMORPG) «Ultima» kennen ihn: Richard Garriott alias Lord British, virtueller Herrscher über die Welt von «Ultima» und einer der Überväter des Online-Rollenspiel-Designs. Nun wartet Garriott mit einem neuen Online-Epos auf: «Tabula Rasa». Nicht Elfen und Orks schlagen sich für einmal die Köpfe ein, in «Tabula Rasa» gehen Aliens und Menschen aufeinander los.

Der Grund: Die ausserirdischen Bane haben die Erde überrannt, nur wenige Menschen konnten ins All fliehen, wo sie an verschiedenen Plätzen gegen die Aliens kämpfen. Mit von der Partie: der Spieler in der Rolle eines Rekruten der Allied Free Sentients (AFS). Unterstützung erhält die AFS vom Volk der Eloh, die über eine Logos genannte, magische Macht verfügen und die Menschen darin unterweisen.

Wie bei MMORPGs üblich, warten in «Tabula Rasa» zahlreiche Missionen auf den Krieger, wobei die Spielfigur bis auf Maximallevel 50 gebracht werden kann. Erst nach dem fünften Level allerdings entscheidet sich der Spieler, ob er als Kampfsau seine Meriten verdienen will oder sich lieber als Spezialist nützlich macht.

«Tabula Rasa» setzt im Gegensatz zu anderen MMORPGs nicht auf Fantasy, sondern auf knallharte Action. Entsprechend hat sich Richard Garriott für «Tabula Rasa» den kriegerischeren Übernamen General British zugelegt.

Jan Graber

«Tabula Rasa» für PC; NCsoft, Borgmeier. Mtl. Gebührenpflichtig.

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