DNA-Ergebnis: Täter von Uster ist nicht Vergewaltiger von Emmen
Aktualisiert

DNA-ErgebnisTäter von Uster ist nicht Vergewaltiger von Emmen

Das Tatvorgehen war ähnlich, dennoch hat der Sexualstraftäter von Uster nichts mit Emmen zu tun. Das beweist der DNA-Abgleich.

von
ann
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Auf diesem Weg wurde am 21. Juli 2015 eine Frau (26) vom Velo gerissen und vergewaltigt.

Auf diesem Weg wurde am 21. Juli 2015 eine Frau (26) vom Velo gerissen und vergewaltigt.

20 Minuten/gwa
Vor der Brücke wurde das Opfer schwer verletzt.

Vor der Brücke wurde das Opfer schwer verletzt.

20 Minuten/gwa
Das Opfer bleibt nach der Tat querschnittsgelähmt.

Das Opfer bleibt nach der Tat querschnittsgelähmt.

20 Minuten/gwa

Die Hoffnung währte nicht lange: Die Luzerner Staatsanwaltschaft glaubte, ein in Zürich verhafteter Sexualstraftäter könnte der gesuchte Vergewaltiger von Emmen sein. Nun ist klar: Die DNA der beiden Täter stimmt nicht überein. Dies bestätigt der zuständige Staatsanwalt Gregory Bosshard.

Dabei sprach sehr viel für die Theorie, dass es sich in Uster und Emmen um den gleichen Täter handeln könnte. So handelte es sich in beiden Fällen um Täter mit dunklerer Hautfarbe. Beide Male schlugen die Täter draussen in der Natur zu und packten dabei ihre Opfer und rissen sie zu Boden. Nur handelte es sich beim Opfer in Uster um eine Joggerin, während in Emmen eine Velofahrerin vergewaltigt wurde.

Belohnung und DNA-Massentest

Trotz der frappanten Parallelen ist nun klar: Es sind zwei verschiedene Täter. Somit geht im Kanton Luzern die Suche nach dem Täter weiter. Dessen Opfer, eine 26-jährige Frau, zog sich beim Sturz vom Velo derart schwere Verletzungen zu, dass sie vermutlich an allen vier Extremitäten gelähmt bleiben wird.

Die Staatsanwaltschaft hat seit der Tat am Abend des 21. Juli 2015 grosse Anstrengungen unternommen, um den Täter zu ermitteln. Ein Belohnung von 10'000 Franken wurde ausgesetzt und 372 Männer zum DNA-Test aufgeboten. Alles bisher umsonst: Der Täter konnte noch nicht ermittelt werden.

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