Tötungsdelikt von Höngg: Täter wegen Suizidgefahr in Spital eingeliefert
Aktualisiert

Tötungsdelikt von HönggTäter wegen Suizidgefahr in Spital eingeliefert

Der 51-jährige Pakistaner, der seine 16-jährige Tochter in Zürich-Höngg mit einer Axt erschlagen hatte, ist stark suizidgefährdet.

Dem Mann gehe es schlecht, erklärte der zuständige Staatsanwalt Ulrich Krättli gegenüber Radio 1. Er sei deshalb vom Gefängnis in die psychiatrische Klinik Rheinau überführt worden und werde dort intensiv betreut. Der Pakistaner konnte aufgrund seines schlechten psychischen Zustands bislang erst einmal befragt werden. Sein Tatmotiv ist noch nicht bekannt.

Der Leichnam der 16-jährigen Swera wurde unterdessen von den Behörden für die Beerdigung freigegeben, wie Krättli weiter erklärte. Wann die Beerdigung stattfindet, ist noch unklar. Am Freitagabend findet im Wohnquartier eine Trauerfeier für Swera statt.

Der Pakistaner hatte am Montagabend im Höngger Rütihof-Quartier seine Tochter während eines heftigen Streits getötet und dies selber der Polizei gemeldet. Er liess sich kurz darauf bei einer Bushaltestelle in der Nähe des Tatortes festnehmen.

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