Franz Fischlin: «Tagesschau»-Moderator mal hinter der Kamera
Aktualisiert

Franz Fischlin«Tagesschau»-Moderator mal hinter der Kamera

Die «Tagesschau» ist ihm nicht genug. Franz Fischlin hat seine Leidenschaft zur Fotografie entdeckt.

von
Yves Schott

Charmant und souverän. So moderiert Franz Fischlin seit 2004 die Hauptausgabe der «Tagesschau» im SRF. Bilder, egal ob bewegte oder stehende, faszinieren den 51-Jährigen. Das hat Fischlin schon in früheren Jahren gemerkt: «Ich habe eine vierjährige Fotografen-Ausbildung gemacht», sagt er zu 20 Minuten.

Nun hat der gebürtige Solothurner zum ersten Mal die Gelegenheit, seine Leidenschaft einem grossen Publikum zu präsentieren. Er ist zu Gast bei der Ausstellung «photo14», die vom 10. bis am 14. Januar 2014 in der Zürcher Maag-Halle stattfindet. «Eigentlich wurde ich als Teilnehmer einer Diskussionsrunde engagiert. Dann kam die Bitte, eigene Fotos zu schicken», so Fischlin.

Bilder sind in Brasilien entstanden

Die Aufnahmen sind selber aber nicht Bestandteil der Sammlung, sondern werden nur während des Podiumsgesprächs gezeigt. Entstanden sind die Bilder in Brasilien - sie zeigen Menschen und Landschaften. Der SRF-Mann erklärt: «Ich habe mir für die Porträtierten bewusst viel Zeit genommen, denn ich wollte sie möglichst authentisch abbilden und sie in ihrem alltäglichen Umfeld, in ihrer eigenen Welt zeigen.»

Der Abstecher in ein ungewohntes Umfeld — ein heikles Unterfangen? «Die Reaktionen der Leute sind mir nicht so wichtig», meint der Ehemann von Susanne Wille gelassen. Seine Aufmerksamkeit gelte auch weiterhin dem Moderieren der «Tagesschau».

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