Taifun «Chaba» tötet zehn Menschen
Aktualisiert

Taifun «Chaba» tötet zehn Menschen

Der Taifun «Chaba» hat eine Schneise der Verwüstung durch Japan gezogen und bisher mindestens zehn Menschen getötet.

266 Menschen wurden bisher vom Wirbelsturm verletzt, der von Süden her in Richtung Nordosten peitschte.

Drei Menschen werden noch vermisst, wie der Fernsehsender NHK am Dienstagabend (Ortszeit) meldete. Vor allem im Südwesten des Inselreichs beschädigte der Taifun mehr als 1000 Häuser und beeinträchtigte den öffentlichen Verkehr mit schweren Regenfällen und Erdrutschen.

Inzwischen zog der Sturm weiter in den Norden des Landes. Vier Mann einer Frachterbesatzung wurden weiter vermisst. Zehntausende Anwohner hatten sich vorübergehend vor der Naturgewalt in Sicherheit bringen müssen.

Japanische Fluggesellschaften strichen am Dienstag mindestens 90 Inland-Flüge, am Vortag gab es bereits hunderte Verspätungen.

«Chaba» (thailändisch für Hibiskus), der 16. Taifun der Saison, ist einer der schwersten über Japan tobenden Wirbelstürme der vergangenen Jahre. Erst kürzlich waren dort bei einem Taifun zehn Menschen ums Leben gekommen. (sda)

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