Taifun «Sinlaku»: Taifun reisst fünf Menschen in den Tod
Aktualisiert

Taifun «Sinlaku»Taifun reisst fünf Menschen in den Tod

Mindestens fünf Menschen sind durch den Taifun «Sinlaku» in Taiwan ums Leben gekommen. Bergungstrupps suchten am Montag noch nach neun Vermissten.

Beim Einsturz einer Brücke im Landkreis Taichung in Mitteltaiwan stürzten drei Autos in den Tachia-Fluss. Eine Leiche wurde aus den Fluten geborgen, fünf Insassen werden vermisst. Landesweit galten weitere vier Menschen nach dem Taifun als vermisst. 17 Menschen erlitten Verletzungen.

In Mialoi kamen zwei ältere Menschen ums Leben, als ihr Haus unter einem Erdrutsch begraben wurde. Zwei Motorradfahrer starben bei Unfällen, die durch den Taifun verursacht worden waren.

Sturm vor chinesischer Küste

Auf seinem Weg bedroht «Sinlaku» nun die ostchinesische Küste mit den Provinzen Fujian und Zhejiang. Der Sturm schwächte sich inzwischen aber zu einem tropischen Wirbelsturm ab. Eine halbe Million Menschen brachten sich in China in Sicherheit. Rund 30 000 Fischerboote wurden in die Häfen zurückgeholt, wie chinesische Medien berichteten.

Ausläufer von «Sinlaku», der langsam über das Meer nach Nordwesten zog, brachte heftige Niederschläge in die Küstenprovinzen Zhejiang, Fujian und Jiangsu. Es gab Sturzbäche und Erdrutsche, aber keine Berichte über Tote. (sda)

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