Aktualisiert 17.05.2019 10:06

Pharmakonzern

Takeda baut bis zu 280 Stellen ab

Takeda streicht in der Schweiz bis zu 280 Jobs. Der japanische Pharmakonzern will die Firmenzentralen in Opfikon und Zug zusammenziehen.

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Allein am Europasitz von Takeda in Opfikon fallen 80 bis 90 von ebenfalls rund 500 Arbeitsplätzen weg.

Allein am Europasitz von Takeda in Opfikon fallen 80 bis 90 von ebenfalls rund 500 Arbeitsplätzen weg.

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Auch der Phamakonzern Actelion hat im Januar einen Stellenabbau bekannt gegeben: Das Unternehmen baut in Allschwil bis zu 75 Stellen ab.

Auch der Phamakonzern Actelion hat im Januar einen Stellenabbau bekannt gegeben: Das Unternehmen baut in Allschwil bis zu 75 Stellen ab.

Keystone/Georgios Kefalas
Für die betroffenen Mitarbeitende solle ein Sozialplan ausgearbeitet werden.

Für die betroffenen Mitarbeitende solle ein Sozialplan ausgearbeitet werden.

Keystone/Georgios Kefalas

Takeda hatte den irischen Konkurrenten Shire Anfang Jahr für 62 Milliarden Dollar übernommen. Am heute noch bestehenden internationalen Hauptsitz von Shire in Zug streicht Takeda nun 180 bis 190 von 500 Stellen. Die restlichen Stellen werden nach Opfikon verlagert. Ein Takeda-Sprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der «NZZ» vom Freitag. Er betonte, dass es sich bei den Zahlen um Schätzungen handle und diese noch nicht endgültig seien.

Auch am Europasitz von Takeda in Opfikon fallen 80 bis 90 von ebenfalls rund 500 Arbeitsplätzen weg. Das Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretern ist am Montag angelaufen und dauert bis am 27. Mai.

Bekenntnis zum Grossraum Zürich

Für die betroffenen Mitarbeiter soll es einen Sozialplan geben. Zudem sollen ihnen wenn möglich alternative Stellen im Konzern angeboten werden. Bereits Anfang März hatten Medien über die Zusammenlegung der Standorte berichtet.

Takeda bekenne sich unverändert zur Schweiz. Der Grossraum Zürich sei für den Konzern ein strategischer Standort für das Europa-Geschäft, schrieb Takeda in einer Stellungnahme.

Neben Zug und Opfikon ist Takeda in der Schweiz noch mit Produktionsstandorten in Neuenburg und in Pfäffikon SZ vertreten. Diese sind nicht vom Stellenabbau betroffen. Insgesamt arbeiten heute in der Schweiz rund 1500 Personen für den japanischen Konzern. Takeda entwickelt vor allem Medikamente gegen Krebs, für den Verdauungstrakt, das Nervensystem und gegen seltene Krankheiten.

(SDA)

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