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Toggenburg im «Simi»-Fieber«Tal der Könige» feiert Ammann

Am 26. Februar wird der Skisprung-Olympiasieger Simon Ammann nach seiner Rückkehr von den Olympischen Spielen in Vancouver in Unterwasser festlich empfangen. Das genaue Programm ist aber noch nicht bekannt.

«Wir werden von Anfragen überhäuft»: Christine Bolt, Direktorin von Toggenburg Tourismus ist seit dem erneuten Olympia-Sieg von Simon Ammann im Stress. Ein Organisations-Komitee werde sich um den Empfang Ammanns kümmern.

«Simi fliiieg»

Das Springen auf der Normalschanze ist am Samstagabend bei der Talstation der Toggenburger Bahnen in Unterwasser auf einer Grossleinwand live übertragen worden. Die Fans harrten in der Kälte aus und feuerten ihren Helden mit «Simi fliiieg»-Rufen lautstark an. Der SSC Toggenburg, Ammanns Heimclub, gratuliert dem 28-jährigen Olympiasieger auf seiner Homepage.

Auch die St. Galler Regierung freut sich über die dritte Goldmedaille des Toggenburger Skispringers an Olympischen Spielen und will nach seiner Rückkehr mit Simon Ammann feiern.

Das Feiern auch dank Schwingern gewohnt

Das Toggenburg ist sich das Feiern von erfolgreichen Sportlern gewohnt: Vor drei Jahren gewann Ammann bereits Gold bei den Weltmeisterschaften in Sapporo (Japan). 2002 hatte der damals 20- Jährige überraschend zwei olympische Goldmedaillen in Salt Lake City (USA) geholt.

Aus dem Toggenburg stammen aber nicht nur federleichte Skispringer, sondern auch «böse» Schwingerköngige wie Jörg Abderhalden und Noldi Forrer. 2002 trugen die beiden «Könige» den Olympiasieger beim Empfang in Unterwasser auf den Schultern durch die Menge. (sda)

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