Landzeitungen: Tamedia prüft Abbau in den Regionen
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LandzeitungenTamedia prüft Abbau in den Regionen

Die Tamedia prüft die Zusammenlegung von Regionalredaktionen des «Tages-Anzeigers» und der Landzeitungen.

Im Falle des Zürcher Unterlands nannten die Verantwortlichen nun erstmals Zahlen, wie viele Stellen allenfalls wegfallen würden. Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer bestätigte eine Meldung von «persoenlich.com», gemäss der es sich um 8 bis 10 Stellen handeln würde. «Sollte Tamedia die Redaktionen zusammenlegen, würde die Anzahl Stellen eingespart, die der Anzahl in der kleineren der beiden Redaktionen entspricht», sagte Zimmer.

Definitiv sei aber noch nichts, betonte er. «Der Entscheid darüber, ob die Zeitungen zusammenarbeiten und Redaktionen zusammengelegt werden, wird erst im Laufe der kommenden Wochen fallen.»

Für die Umstrukturierungen hat Tamedia, zu der auch 20 Minuten Online gehört, theoretisch noch bis Ende 2010 Zeit. Dann läuft die Kooperation zwischen dem «Landboten» und der «Thurgauer Zeitung» aus, wobei das Thurgauer Blatt zur NZZ wechselt und in die Thurgauer Ausgabe des «St.Galler Tagblatts» integriert wird, die im Besitz der NZZ ist.

Im Gegenzug verkauft die NZZ ihre Landzeitungs-Beteiligungen an die Tamedia. Zu den Landzeitungen gehören der «Zürcher Unterländer», der «Zürcher Oberländer» und die «Zürichsee Zeitung». Letztere war bisher zu einer Mehrheit im Besitz der Verlegerfamilie Gut. Ab 2010 gehört nun auch die «Zürichsee Zeitung» vollständig der Tamedia.

(sda)

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