Neuer Steuersatz - Tampons, Menstruationscups und Binden sollen günstiger werden
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Neuer Steuersatz Tampons, Menstruationscups und Binden sollen günstiger werden

Der Bundesrat will den Steuersatz für die Monatshygiene von 7,7 auf 2,5 Prozent senken. Damit werden Hygieneprodukte für Frauen günstiger.

von
Barbara Scherer
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Der Bundesrat will den Steuersatz für Produkte der Monatshygiene senken.

Der Bundesrat will den Steuersatz für Produkte der Monatshygiene senken.

Getty Images/iStockphoto
Dabei umfasse die Monatshygiene Produkte wie Tampons …

Dabei umfasse die Monatshygiene Produkte wie Tampons …

20min/Celia Nogler
… Damenbinden, Slipeinlagen …

… Damenbinden, Slipeinlagen …

20min/Celia Nogler

Darum gehts

  • Der Steuersatz für Produkte der Monatshygiene soll gesenkt werden.

  • Damit werden Tampons und Binden günstiger.

  • Die Preise könnten schon 2023 fallen.

Schweizer Frauen dürften bald weniger für Hygieneprodukte zahlen: Der Steuersatz für Produkte der Monatshygiene soll gesenkt werden. Das schreibt der Bundesrat am Freitag in der Botschaft zur Änderung des Mehrwertsteuergesetzes.

Konkret soll der Steuersatz von 7,7 Prozent auf 2,5 Prozent gesenkt werden, wie ein Sprecher des Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) gegenüber 20 Minuten sagt. Dabei umfasse die Monatshygiene Produkte wie Tampons, Damenbinden, Slipeinlagen sowie Menstruationsbecher, -schwämme und -tassen und ähnliche Hilfsmittel.

Wann genau die Reform in Kraft tritt, ist im Moment aber noch nicht klar. Die Gesetzesrevision geht nun zuerst ans Parlament. «Aktuell gehen wir davon aus, dass die Reform entweder am 1. Januar 2023 oder 2024 in Kraft tritt», heisst es weiter.

Das umfasst die Änderung des Mehrwertsteuergesetzes:

Die neue Steuerreform sieht vor, dass ausländische Tour Operators, also Reiseveranstalter, von der Steuerpflicht befreit werden, wenn sie Reisen in die Schweiz organisieren. Weiter sollen kulturelle Veranstaltungen neu von der Mehrwertsteuer ausgenommen werden. Denn Sportveranstaltungen sind schon heute von der Mehrwertsteuer befreit. Die Gesetzesrevision geht nun an das Parlament. Weiter sollen ausländische Onlinehändler in Zukunft Mehrwertsteuer abdrücken.

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