«Deville»: Tamynique und Gabirano machen den Bünzli nervös
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«Deville»Tamynique und Gabirano machen den Bünzli nervös

SRF-Satiriker Dominic Deville hat einen Song aufgenommen. Das Stück mit dem Titel «Schiss» thematisiert die grossen und kleinen Sorgen von Schweizerinnen und Schweizern.

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Im Video gibts einen ersten Ausschnitt aus Devilles Song «Schiss». <i>(Video: Deville/SRF/Filmgerberei)</i>

In der Sendung vom kommenden Sonntag will Dominic Deville (44) über «die drängendsten Sorgen und Sörgeli» der Schweiz sprechen. Und damit das jährliche Sorgenbarometer der CS satirisch aufbereiten und einordnen.

Deville wundert sich, dass «nicht etwa das Klima, die ungleiche Verteilung des Vermögens oder die Ausbeutung anderer Länder durch Schweizer Konzerne» bei der Sorgen-Erhebung auf den vordersten Rängen sind. «Sondern die eigene AHV und Ausländer. Absurd! Dazu musste ein Lied her», sagt der SRF-Host, der sich in seinen Sendungen gern und klar politisch positioniert.

«Rolf Knie hatte keine Zeit»

Inzwischen ist der Song aufgenommen, er trägt den Titel «Schiss». Den Text hat Deville – der auch in einer Punkband spielt – zusammen mit dem St. Galler Mundartkünstler Manuel Stahlberger (45) geschrieben und eingesungen.

Auch ein Video ist schon im Kasten: Im Clip sieht man einen Mann in einem Käfig, der sich Allerlei anschauen muss, das ihm offensichtlich nicht behagt.

Tofu, Frauenfussball, Tamynique

Darunter etwa ein Block Tofu, eine Fussballerin, aber auch Comedian Gabirano (21), der einen Sketch filmt, oder Dominique Rinderknecht (30) und Freundin Tamy Glauser (34), die zusammen kuscheln und knutschen.

«Mit Stolz dürfen wir sagen, dass alle Angefragten auch Zeit gefunden haben, mitzumachen», sagt Deville. «Wobei: Den alten, ängstlichen Bünzli mussten wir von einem Schauspieler darstellen lassen. Rolf Knie hatte keine Zeit.»

Der ganze Song wird in der neusten Folge von «Deville» am Sonntagabend um 21.40 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt.

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