Neues Gremium: Tanja Stadler berät den Bund wieder in Covid-Fragen

Publiziert

Neues GremiumTanja Stadler berät den Bund wieder in Covid-Fragen

Der Bund und die Kantone wollen weiterhin eng mit der Wissenschaft zusammenarbeiten. Darum soll ein neues Beratungsgremium unter dem Vorsitz von Tanja Stadler gegründet werden.

von
Reto Bollmann
1 / 4
Unter der Leitung von ETH-Professorin Tanja Stadler soll ein neues Beratungsgremium entstehen, welches Bund und Kantone mit wissenschaftlichen Erkenntnissen in Bezug auf Covid-19 unterstützen soll.

Unter der Leitung von ETH-Professorin Tanja Stadler soll ein neues Beratungsgremium entstehen, welches Bund und Kantone mit wissenschaftlichen Erkenntnissen in Bezug auf Covid-19 unterstützen soll.

20min/Matthias Spicher
Das neue Gremium stehe sowohl der Gesundheitsdirektorenkonferenz als auch den einzelnen Kantonen sowie den interessierten Bundesstellen für Einschätzungen und Analysen zur Verfügung.

Das neue Gremium stehe sowohl der Gesundheitsdirektorenkonferenz als auch den einzelnen Kantonen sowie den interessierten Bundesstellen für Einschätzungen und Analysen zur Verfügung.

20min/Matthias Spicher
Auch könne es eigenständig Analysen erstellen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren.

Auch könne es eigenständig Analysen erstellen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren.

Balz Murer/Tamedia AG

Darum gehts

  • Ein wissenschaftliches Beratungsgremium soll künftig wieder Bund und Kantone mit wissenschaftlichen Grundlagen und Erkenntnissen rund um Covid-19 versorgen.

  • Es wird unter dem Vorsitz von der ETH-Professorin Tanja Stadler stehen und 14 Mitglieder aus unterschiedlichen Institutionen und Fachbereichen umfassen.

  • Ziel ist es, dass den Behörden aufgrund wissenschaftlicher Grundlagen verschiedene Handlungsoptionen gezeigt werden.

Bis zu ihrer Auflösung Ende März 2022 beriet die Swiss National COVID-19 Science Task Force die Politik und informierte die Öffentlichkeit über den Stand der Wissenschaft. Nun soll wieder ein wissenschaftliches Beratungsgremium entstehen, welches Bund und Kantonen zur Seite steht. Es steht unter dem Vorsitz von Tanja Stadler, Professorin an der ETH Zürich und umfasst 14 Mitglieder aus unterschiedlichen Institutionen und Fachbereichen. Dies berichtet das BAG am Dienstag.

In der Covid-19-Krise habe sich gezeigt, wie wichtig der Einbezug von wissenschaftlichen Erkenntnissen für die Krisenbewältigung sei. Das neue Gremium stehe sowohl der Gesundheitsdirektorenkonferenz als auch den einzelnen Kantonen sowie den interessierten Bundesstellen für Einschätzungen und Analysen zur Verfügung. Auch könne es eigenständig Analysen erstellen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren.

Gremium arbeitet ehrenamtlich

Das Ziel sei es, dass den Behörden aufgrund wissenschaftlicher Grundlagen verschiedene Handlungsoptionen gezeigt werden. «Damit wird der Austausch zwischen Wissenschaft sowie Politik und Behörden in der Schweiz weiter gestärkt», schreibt das BAG. Dabei wird das Gremium nicht von Bund und Kantonen finanziert, sondern es arbeitet ehrenamtlich. Das Mandat läuft vorläufig bis Ende Juni 2023. 

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

Deine Meinung

169 Kommentare